RauchenNeue Studie: Rauchen macht dick!

Studie beweist: Rauchen macht dick
Dick statt schlank: Studie belegt, dass Raucher dicker sind als Nichtraucher
Foto: iStock

Eine neue Studie der Universität Wien belegt, dass Raucher durchschnittlich dicker sind als Nichtraucher.

Damit vernichten die österreichischen Forscher den ewigen Mythos, dass Rauchen schlank machen würde.

Die Wissenschaftler analysierten Daten (u.a. Raucher-Status, Aktivität, Ernährung, Gewicht, Größe, Body-Mass-Index, Laborwerte) von knapp 1.000 Probanden (Frauen und Männer). Das Ergebnis: Je mehr Zigaretten jemand rauchte, desto höher war sein Körpergewicht und BMI. Im Durchschnitt brachten schwere Raucher bis zu zehn Kilogramm mehr auf die Waage, als Nichtraucher.

Wie kommt es, dass so viele Menschen dennoch glauben, Zigaretten seien Schlankmacher? Die Wiener Experten glauben, es könnte daran liegen, dass Rauchen die Muskelmasse schmälert und Raucher schlanker wirken könnten. In Wahrheit verlieren sie womöglich aber nicht Fett, sondern Muskelmasse. Außerdem hält sich immer noch der Glaube, dass Zigaretten den Appetit zügeln würden.

Hinzu kommt, dass Raucher schlechtere Blutwerte aufweisen als Nichtraucher, wie die Ernährungswissenschaftler und Umweltmediziner des Instituts für Ernährungswissenschaften der Uni Wien zeigen. Raucher hatten mehr weiße Blutkörperchen, worauf die Wissenschaftler auf erhöhte Entzündungswerte im Körper schließen. "Starke Raucher wiesen auch eine ungesündere Blutfett-Zusammensetzung (geringere HDL-Werte) und höhere Nüchtern-Blutzuckerwerte auf", stellten die Forscher fest.

(ww7)

 

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