Nulldiät: Abnehmen mit dem radikalen Fasten

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Die Nulldiät soll nicht nur eine spirituelle Erfahrung sein, sondern auch ein rasches Abnehmen ermöglichen.
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Die Nulldiät rühmt sich aufgrund des radikalen Fastens nicht nur eine spirituelle Erfahrung sein, sondern soll auch ein rasches Abnehmen ermöglichen. Was an dieser Methode wirklich dran ist, erfahren Sie hier.

So funktioniert die Nulldiät

Bei der Nulldiät wird auf eine Nahrungsaufnahme komplett verzichtet. Erlaubt ist nur die Zufuhr von kalorienfreien Flüssigkeiten in Form von Mineralwasser, Tee oder einer dünnen, ungesalzenen Brühe. Bei längerer Dauer des Fastens müssen dem Körper außerdem Vitamin- und Mineralstoffpräparate zugeführt werden, um so mögliche Mangelerscheinungen zu verhindern. Experten weisen jedoch darauf hin, dass diese Nahrungsergänzungsmittel keine ausgewogene Ernährung ersetzen können und bei dauerhaftem Einsatz dem Körper schaden .

Durch das Fasten verliert der Körper zunächst Wasser und baut Muskeleiweiß ab, ehe er später die Fettreserven zur Energiegewinnung einschmilzt. So stellt sich zwar ein schneller Gewichtsverlust ein, erfolgt jedoch wieder die Umstellung auf eine normale Ernährung, ist der sogenannte Jojo-Effekt vorprogrammiert.

Radikales Fasten ist gesundheitsgefährdend

Die Nulldiät ist bestenfalls nur für stark Übergewichtige sinnvoll, die stationär und unter ärztlicher Überwachung abnehmen. Zum normalen Abnehmen ist sie hingegen nicht geeignet. Die Verluste an körpereigenem Eiweiß und ein damit einhergehender hoher Harnsäurespiegel bergen erhebliche Gesundheitsrisiken. So kann gerade eine länger andauernde Nulldiät Herz-Kreislauf-Probleme, Gichtanfälle, eine Erhöhung des Cholesterinspiegels und Gallenkoliken begünstigen. Abnehmwillige fühlen sich während der Hungerkur aufgrund des gesenkten Grundumsatzes oft schwach und müde. Außerdem leiden sie unter Kopfschmerzen und können sich schlecht konzentrieren .

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