Nur erschöpft oder ist es schon chronisch?

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Chronische Erschöpfung

Sind Sie nur erschöpft oder leiden Sie wie 300.000 andere Menschen in Deutschland unter einer chronischen Erschöpfung? Achten Sie auf diese Zeichen.

Ohne Stress geht es nicht, mit aber auch nicht. Die Kinder müssen zum Fußball gefahren, das Haus geputzt und nebenbei ein wichtiges Meeting vorbereitetet werden. Und alles am besten innerhalb der nächsten Stunden. Kennen Sie das? Fühlen auch Sie sich müde und erschöpft? Vielleicht sogar ein wenig überfordert? Dann leiden Sie vielleicht wie 300.000 andere Menschen in Deutschland unter einer chronischen Erschöpfung.

Der Kopf schmerzt und das Herz rast - die Symptome einer chronischen Erschöpfung sind nicht ganz eindeutig. Fakt ist: Wer sich über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten geistig und körperlich erschöpft fühlt, sollte seine Arbeits- und Lebensgewohnheiten hinterfragen. Was belastet mich? Wie gehe ich damit um? Gönne ich mir genügend Ausgleich? Was ist mir im Leben wichtig?

Weitere Hinweise für das chronische Erschöpfungssyndrom können unter anderem anhaltende Kopfschmerzen, grundloses Schwitzen, Müdigkeit und Schlafstörungen sein.

Ob ein Mensch an einer chronischen Erschöpfung leidet, hängt auch von seiner Persönlichkeit ab. Perfektionisten, die keine Fehler ertragen oder Idealisten, die sich unerreichbare Ziele setzen, erkranken häufiger an einer chronischen Erschöpfung als solche, die sich in der Freizeit engagieren.

Das chronische Erschöpfungssyndrom belastet Betroffene unterschiedlich stark. Je nachdem, wie sehr Sie von der Krankheit eingenommen sind, kommen individuell ausgerichtete Behandlungsmaßnahmen in Frage. In den meisten Fällen sind eine psychologische Unterstützung und/oder eine kognitive Verhaltenstherapie Teil einer erfolgreichen Behandlung.

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