Optische Täuschung: Der Körper als Leinwand

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Im Entstehungsprozess lässt sich die "echte" Frau im Bild noch gut erkennen ...
Foto: Alexa Meade/Desigual

Und das ist alles nur gemalt! Oder doch nicht?!

Echt oder nicht? Trompe-l'œil heißt die Kunstform, die wie keine andere deutlich macht: Bilder spielen mit Illusionen. Auch Künstlerin Alexa Meade trickst unsere Sinne. Realität oder Fiktion: Können Sie das noch unterscheiden?

Schon mal was von Trompe-l'œil gehört? Dieser französische Ausdruck, der sich als "Täuschung des Auges” übersetzen lässt, stammt aus der Kunstgeschichte. Und wer kennt sie nicht: Hauswände, auf denen man meint, einen Balkon zu sehen und erst beim zweiten Hingucken erkennt, dass es sich nur um ein Bild handelt?! Solche Täuschungsversuche gibt es auch in Gemäldeform, und sie sind gerade am heutigen "World Art Day" wieder brandaktuell.

Nach dem Motto: Wir malen uns die Welt, so wie sie uns gefällt, arbeitet auch die Künsterlin Alexa Maede. Für das spanische Modelabel Desigual griff sie mit gekonntem Griff in die Trickkiste und verwandelte Frauen, Mode und Taschen in Kunst, die mit den Sinnen spielt. Die von ihr bemalten Personen und Objekte stellt Alexa Meade in ein scheinbar zweidimensionales Szenario, sodass der Betrachter kaum zwischen Malerei und Realtität unterscheiden kann. Fertig ist die optische Täuschung!

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