Original Ideal: So sehr beeinflussen uns gängige Schönheitsideale

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Hier gibt's die Ergebnisse von Original Ideal - die ersten Bilder sind jeweils das Originalporträt, danach folgt die Idealvorstellung der Testpersonen.
Foto: Scott Chasserot

Wie würden Sie sich am schönsten finden?

Wie entscheiden wir, was wir an einem Gesicht schön finden und wie wirken sich diese Eindrücke auf unser Selbstbild aus? Um diese Fragen zu beantworten startete ein Fotograf ein interessantes Experiment.

Mal ehrlich: Wer findet sich schon perfekt? Jeder von uns würde vermutlich an der einen oder anderen Stelle ein paar kleine Veränderungen vornehmen, wenn dies ohne weiteres möglich wäre. Aber wie wir uns selbst am liebsten hätten, können wir Außenstehenden meistens nur schlecht beschreiben.

Das hat den Scott Chasserot zu seinem Experiment 'Original Ideal' bewegt: Mithilfe eines Gehirnscans bringt der Fotograf in Erfahrung, wie sich verschiedene Testpersonen am schönsten finden würden. Hierfür werden zuerst möglichst neutrale Porträtfotografien der Teilnehmer angefertigt, die auf verschiedene Weisen bearbeitet werden: Mal sind die Gesichtszüge stark an gängige Schönheitsideale angepasst, mal passiert genau das Gegenteil. Den Testpersonen werden die verschiedenen Fotos schließlich gezeigt und mit dem Gehirnscan ausgewertet, welches ihnen am meisten zusagt.

Herausgekommen ist dabei eine ganze Sammlung von "Vorher-Nachher"-Fotos, die ein ehrliches Zeugnis darüber abgeben, wie sehr jeder Einzelne von gängigen Schönheitsidealen beeinflusst wird. Denn was wir auf uns übertragen, sagt auch immer etwas über unser Selbstbild aus.

Vergleicht man die Männer- und Frauenporträts von 'Original Ideal' wird eins deutlich: Männer scheinen verhältnismäßig zufriedener mit sich selbst zu sein, als wir Frauen. Vielleicht ist es an der Zeit, etwas weniger hart zu sich selbst zu sein...

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