Otto Waalkes: Erstes Interview nach der Trennung von seiner Ehefrau

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Als Komiker kennt und liebt man Otto Waalkes.
Foto: getty images

„Ist doch schön, wenn Eva mit ihrem Neuen glücklich ist.“

November 2011: Otto Waalkes und TV-Star Eva Hassmann (39) geben ihre Trennung bekannt – nach elf Jahren Ehe. Anschließend verbrachte er den Winter in Florida, arbeitete an vielen neuen Ideen. Jetzt ist Otto wieder in Deutschland.

Wie geht’s als Neu-Single?

Otto Waalkes: Na ja, man kommt irgendwie nicht dazu, viele Gefühle zu entwickeln, arbeitet viel. Die Liebe kommt da etwas zu kurz, zu wenig Zeit. Süß ist, dass ich jede Menge Briefe, noch mehr Mails und unzählige Fotos von tollen Frauen zugeschickt bekomme.

Stört es Sie, wenn Ihre Eva mit dem Neuen auf dem See paddelt?

Otto Waalkes: Dann freut mich das. Ist doch schön, wenn sie glücklich ist und ich muss sie nicht aus dem Wasser ziehen, wenn sie reinfällt.

Hängen in Ihrer Hamburger Villa noch die vielen großen Fotos von Eva?

Otto Waalkes: Da muss ich mal gucken, ich war lange nicht mehr da. (Er wird nachdenklich.) Wir waren viel zu selten gleichzeitig zu Hause, so ist das beim fahrenden Volk. Da brauchten wir wenigstens die Fotos voneinander. Irgendwann standen wir halt vor der Alternative: wollen wir drei Wochen zusammen nach Hawaii oder lassen wir uns scheiden.

Und?

Otto Waalkes: So ein Urlaub geht schnell vorbei, aber von einer Scheidung hat man das ganze Leben etwas...

Haben Sie mit Ihren beiden Ex-Frauen noch Kontakt?

Otto Waalkes: Warum denn nicht. Man kennt sich doch so gut, Manuela, meine erste Ex-Frau fast ein Vierteljahrhundert. Ich versuche mit allen Menschen, die ich mag, Kontakt zu halten. Das ist mir ganz ganz wichtig.

Können Sie sich bald auf eine neue Liebe einlassen?

Otto Waalkes: Kann sich diese neue Liebe vorstellen, sich auf Otto einzulassen? Das ist doch die Frage.

Was macht Ihr einziger Sohn Benjamin?

Otto Waalkes: Also, der ist schon 25. Oder 24? 23 ist er bestimmt schon. Er studiert Computerdesign in Berlin und hilft bei Ice Age mit. Er ist sehr fleißig. Fleißiger als ich jedenfalls.

Sie synchronisieren gerade Sid, das Faultier für Ice Age 4…

Otto Waalkes: Stimmt. Ich hocke zur Zeit im dunklen Studio vor der großen Leinwand und leihe Sid meine Stimme. 750 Takes, das ist irrsinnig viel und sehr anstrengend.

Das stimmt…

Otto Waalkes: Aber es ist auch ein großer Film und macht deswegen auch großen Spaß.

Treiben Sie zum Ausgleich denn Sport?

Otto Waalkes: Ich spiele viel Tennis, ich muss ja fit bleiben für meine Tour, die 2013 wieder los geht. Genaue Termine gibt es im Internet – hoffe ich jedenfalls, dass ich da erfahre, wo ich hin muss.

Neben der Schauspielerei ist Musik Ihre große Leidenschaft. Sind Sie eine Rampensau?

Otto Waalkes: Ja, das brauche ich. Das ist meine liebste Droge, auf der Bühne zu stehen und gemocht zu werden.

Wieso?

Otto Waalkes: Es ist immer wieder toll zu spüren, dass das, was ich mir ausgedacht habe, auch ankommt. Die Bühne ist meine erste große Liebe und die Treue beruht auf Gegenseitigkeit.

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