Fetofetales TransfusionssyndromPaar bekommt gesunde Zwillinge trotz lebensgefährlichem Zwillings-Syndrom

Inhalt
  1. Die Freude über die Schwangerschaft war groß
  2. Das Zwillings-Syndrom bedrohte das Leben ihrer ungeborenen Kinder
  3. Ein postives Ende

Mindy und Keith freuten sich sehr, als sie endlich ein Kind erwarteten. Doch dann stellte sich heraus, dass ihre Babys mit dem Zwillingssyndrom zu kämpfen hatten. Die Folge: Einer der Zwillinge wurde nicht richtig in der Gebärmutter versorgt.

Als Mindy und Keith 2010 heirateten konnten sie es kaum erwarten, gemeinsam eine Familie zu gründen. Doch auch eineinhalb Jahre nach der Hochzeit wollte es mit dem Nachwuchs noch immer nicht so richtig klappen. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, entschied sich Mindy dazu, eine Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) vornehmen zu lassen.

Die Freude über die Schwangerschaft war groß

Dann allerdings kam die große Überraschung: Noch vor ihrer Untersuchung stellt sich heraus, dass Mindy schwanger war. Wir können uns vorstellen, wie sehr sich Mindy und Keith gefreut haben müssen.

Nach sechs Wochen war der große Moment gekommen. Mindy hatten ihre allererste Ultraschalluntersuchung. Da erwartete die werdenden Eltern die nächste Überraschung. Denn Mindy war nicht etwa mit einem Baby schwanger, sondern mit Zwillingen, eineiigen Zwillingen.

Die Freude des Paares wurde jedoch schnell getrübt. Denn auf dem Ultraschallbild war noch eine andere Sache klar erkennbar. Die Zwillinge waren nicht gleich groß. Eines ihrer Kinder wurde nicht richtig versorgt und war daher sehr viel kleiner als sein Zwilling.

Das Zwillings-Syndrom bedrohte das Leben ihrer ungeborenen Kinder

Wenige Wochen später erhielten Mindy und Keith die Diagnose Fetofetales Transfusionssyndrom, auch Zwillings-Syndrom genannt. Dieses Phänomen tritt speziell bei eineiigen Zwillingen auf, die sich eine Plazenta teilen. Hierbei kommt es zu einer Durchblutungs- und Ernährungsstörung, die dafür sorgt, dass eines der Babys unterversorgt wird. Wird das Syndrom nicht behandelt, ist die Gefahr, dass beide Zwillinge nicht überleben, sehr groß.

Um das Leben beider Kinder zu retten, hatte Mindy eine Laser-Operation im Kinderkrankenhaus von Cincinnati, wo man auf die Behandlung des Zwillings-Syndroms spezialisiert ist. Bei der Operation wird der Blutaustausch zwischen den beiden Ungeborenen gestoppt. In dem Fall, dass etwas schiefgehen würde, ereilt beide Babys das gleiche Schicksal: Sie leben zusammen oder sterben zusammen.

Glücklicherweise verlief die Operation bei Mindy wie geplant. Nach 18 Wochen Bettruhe brachte sie mithilfe eines Not-Kaiserschnitts zwei kleine Jungen zur Welt. Während Connor allerdings mehr als 2.000 Gramm wog, brachte sein Zwillingsbruder Christian gerade einmal 1.500 Gramm auf die Waage. Der kleine Kerl hatte unter der Unterversorgung in der Gebärmutter gelitten.

Ein postives Ende

Doch nach einem Monat im Krankenhaus konnten schließlich beide Jungs zu ihren Eltern nach Hause.

Heute sind liegen diese Ereignisse mehr als vier Jahre zurück. Connor und Christian geht es sehr gut. Laut ihren Eltern sind sie genauso wild wie andere Jungs in ihrem Alter auch. Toll, dass sich die beiden so entwickelt haben.

Um andere Eltern auf die Möglichkeit und die Konsequenzen des Zwillings-Sysndroms aufmerksam zu machen, haben sich Mindy und Keith dazu entschlossen, ihre bewegende Geschichte mit der Welt zu teilen.

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