Papst Benedikt XVI.: Die Wahrheit über seinen Rücktritt

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Papst Benedikt XVI. fühlt sich schwach.
Foto: Getty Images

Was der Vatikan verschweigt

Schon 1991 kündigte sich die schwere Krankheit an – doch die Vatikan-Beamten wiegelten immer wieder ab

Petersdom am Aschermittwoch, Tag der Buße. Es ist die letzte Messe das Papstes. Mit unsicheren Schritten geht Papst Benedikt XVI. (85) hinter dem gewaltigen Altar auf einen Messdiener mit Weihrauchfass zu. Als der Heilige Vater das zierliche Gerät übernimmt, fällt es fast hinunter. Dann ruht es bewegungslos in seiner Hand, der Papst vermag nicht mehr, es zu schwenken – zu schwach.

Benedikt greift hilfesuchend zur Altarplatte, hält sich kurz fest. Ihn schwindelt. Die ganze Welt kann es sehen: Hier zelebriert ein alter Herr die Messe, der nicht hinter den Altar, sondern in ein Krankenhausbett gehört.

„Ich kann den Petrus-Dienst nicht mehr in gebührender Weise ausfüllen“, hatte Benedikt XVI. letzte Woche mit brüchiger Stimme verkündet – und war vom Papst-Amt zurückgetreten. „Krank ist der Papst nicht“, verlas kurz darauf Vatikansprecher Pater Federico Lombardi (70), „er fühlt sich nur schwach – das Alter!“

Stimmt das? Aus Rom und kirchlichen Kreisen in den USA sickern nun Nachrichten durch, die die Gläubigen erstarren lassen. Es scheint, dass der Vatikan die Wahrheit über den Zustand des Papstes verschweigt. Hat Benedikt nur noch wenige Wochen zu leben?

Denn in einer amerikanischen katholischen Medizin-Hochschule sollen aktuelle Röntgenaufnahmen vom Hirn Benedikts eingetroffen sein. Sie sollen einen Tumor zeigen! Und in Rom beobachteten Zeugen, wie Dr. Patrizio Polisca (59), der „Archiatros pontificio“ (Leibarzt des Papstes), ein neurochirurgisches Zentrum besuchte. Um sich mit Spezialisten zu beraten?

Ist Benedikt also in Wahrheit todkrank, ist das der Grund für seinen Rücktritt? Sicher ist: 1991 erlitt der damalige Kardinal Joseph Ratzinger einen Hirnschlag. Bislang hieß es laut Vatikan immer, es sei ein leichter Schlaganfall gewesen. Jetzt kam heraus: Es war eine lebensgefährliche Hirnblutung! Begünstigte diese Erkrankung die Entstehung eines Tumors?

Auch sonst spielten die Vatikan-Beamten Benedikts Zustand gern herunter. Wenige wussten z.B., dass der Heilige Vater seit Jahren einen Herzschrittmacher trägt. Vor drei Monaten musste er sich erneut einer Herz-OP unterziehen. Außerdem, verriet sein Biograf Peter Seewald (58), ist Benedikt auf dem linken Auge fast blind und hört auf dem linken Ohr kaum noch. Dazu Arthrose in Hüften und Knien – der Papst braucht dringend Ruhe.

„Ich werde ein Leben verborgen vor der Welt führen“, kündigte der scheidende Heilige Vater jetzt an. Doch wie lange Zeit ist ihm noch beschieden? Jahre? Wochen? Das liegt in der Hand dessen, dem Benedikt sein Leben geweiht hat: in Gottes Hand.

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