Pediküre selbst gemacht

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Foto: Thinkstock

Fußpflegeprodukte im Test

Es muss nicht immer eine professionelle Pediküre sein. Cremen, peelen, baden – das kann man zu Hause einfach selber machen. Wir haben die neuesten Fußpflege-Produkte getestet und stellen Ihnen hier die Ergebnisse vor.

Gepflegte Füße

In der warmen Jahreszeit trägt man gerne Dekolleté – auch am Fuß . In keiner anderen Jahreszeit sind Schuhe so offen und so luftig wie im Sommer. Doch für den perfekten Auftritt in Riemchen-Sandalen, Flip Flops und Co. sorgt nur ein sommerlich gepflegter Fuß.

Aber: Cremen, peelen, baden, was kann man alles tun? Vom Schrunden-Stick bis zum Fußbalsam – die Onlineredaktion hat die neuen Beauty-Produkte getestet und stellt auf den nächsten Seiten die Ergebnisse vor.

Samtweiche Füße

In Punkto Pflege ziehen meine Füße stets den Kürzeren. Schließlich sind sie ja auch die meiste Zeit in Stiefeln, Pumps und Co. versteckt. Aber gerade weil sie mich so tapfer in High Heels durchs Leben tragen, ist es an der Zeit, meinen Füßen mal etwas Gutes zu tun. Zum Beispiel mit dem „Fußpeeling Pinie Lavasand" von Alverde.

Anwendung

Aus der Tube lässt sich das Peeling ganz einfach dosieren und auf den Fußsohlen einreiben. Doch während ich im Bad sitze und meine Füße in die Luft halte, denke ich mir: Eine Creme wäre einfacher anzuwenden – Füße einschmieren, ins Bett legen, einschlafen . Stattdessen muss ich nach einer kurzen Einwirkzeit erst mal mit dem Peeling an den Füßen Richtung Dusche hüpfen und das Produkt abwaschen.

„Fußpeeling Pinie Lavasand" von Alverde

Duft und Konsistenz

Der Pinienduft ist zwar nicht mein Fall, dafür ist er aber dezent und frisch. Die Lavasand-Körnchen in der durchsichtigen Creme haben die richtige Größe für ein angenehmes Peeling ohne Kratzen. Die Creme ist nicht zu dick und nicht zu flüssig, haftet also ohne Kleckern an meinen Füßen und lässt sich problemlos wieder abspülen.

Preis-Leistung

Die 75-ml-Tube ist zwar schnell aufgebraucht, aber bei einem Preis um 3 Euro kann man nicht meckern.

Fazit

Ich bin begeistert, wie weich sich Füße anfühlen können. Um die Fußsohlen dauerhaft von Hornhaut zu befreien, muss ich das Peeling zwar noch öfter benutzen, der kurzzeitige Super-Soft-Effekt tritt aber schon nach der ersten Anwendung auf. Meine samtweichen Füße möchte ich am liebsten sofort allen zeigen. Schade, dass sie die meiste Zeit unauffällig in meinen Schuhen stecken.

Text: Anika Baldzun, Praktikantin JOY Online

Wachmacher für Füße und Beine

Wenn ich abends nach Hause komme, habe ich vom ständigen Sitzen im Büro oft müde Beine. Damit ich nach der Arbeit wieder in Schwung komme, könnte mein Körper eine kleine Erfrischungskur also gut gebrauchen. Die „Rosmarin Beinlotion“ von Dr. Hauschka verspricht mit Auszügen aus Rosmarin und Borretsch neue Leichtigkeit für Füße und Beine. Vorbeugend soll die Feuchtigkeit spendende Emulsion außerdem gegen Schwellungen, Wadenkrämpfe und Beinschmerzen wirken. Ich bin gespannt, ob die Lotion meine Beine tatsächlich wieder in Form bringt.

Anwendung

Die Beinlotion wird in einer durchsichtigen Glasflasche geliefert, die recht schwer in der Hand liegt. Ein Dosierspender kann separat dazu erworben werden. Schade, dass der praktische Spender bei meiner Test-Flasche nicht beiliegt, denn so ist die ölige Emulsion eher schwer zu portionieren. Ich muss beim Auftragen ganz schön aufpassen, damit die Lotion tatsächlich auf meinem Bein und nicht auf dem Badezimmerteppich landet.

„Rosmarin Beinlotion“ von Dr. Hauschka

Duft und Konsistenz

Die Beinlotion zieht sehr schnell ein und scheint trotz ihrer öligen Konsistenz nicht zu fetten. Allerdings lässt sich das Produkt nicht gerade sparsam anwenden, da die Lotion sofort mit der Haut verschmilzt und sich einmal aufgetragen, kaum verteilen lässt. Etwas penetrant aber nicht unangenehm wirkt der Geruch, der entfernt an Saunaaufgüsse und Latschenkieferöl erinnert.

Preis-Leistung

100 Milliliter der Beinlotion kosten um 15 Euro – nicht zu viel für Naturkosmetik, wie ich meine. Da sich die „Rosmarin Beinlotion“ aber nicht besonders sparsam auftragen lässt, glaube ich nicht, dass eine Flasche lange ausreicht – besonders wenn man das Produkt wie auf dem Beipackzettel vorgeschlagen, sogar mehrmals am Tag verwendet.

Fazit

Schön erfrischend wirkt die „Rosmarin Beinlotion“ auf jeden Fall und regt auch die Durchblutung an: Nach dem Auftragen spüre ich ein angenehmes Kribbeln in Beinen und Füßen . Aufgrund des etwas aufdringlichen Geruchs würde ich es allerdings eher vor einem DVD-Abend zu Hause als einer Nacht auf der Piste auftragen – denn sexy ist der Sauna-Geruch der Beinlotion leider nicht.

Text: Christine Butler, Praktikantin COSMOPOLITAN Online

Wundermittel Urea

Sommer , Sonne, Eis und offene Sandalen! Wie herrlich! Aber – och nöö, zu früh gefreut – meine Füße verweigern mir leider (noch) ihren Dienst. Sie sind trocken, rissig und sehen nicht wirklich schön aus. Deshalb teste ich die „10% Urea Fußcreme“ von Eucerin.

Anwendung

Meine Testcreme scheint eine Allzweckwaffe zu sein. Sie soll nicht nur aus dem Kampf gegen Trockenheit als Gewinner hervorgehen, sondern auch Hornhaut, Schrunden und Druckstellen den Garaus machen. Von allem ist bei mir ein bisschen vorhanden – also schmiere ich motiviert drauf los. Die Creme lässt sich leicht aus der Tube drücken und ebenso problemlos verreiben. Leider dauert es ein paar Minuten, bis sie eingezogen ist, so dass ich – weil ich ja ich keine Tapser auf dem Boden hinterlassen will – wohl oder übel ein wenig Wartezeit überbrücken muss.

„10% Urea Fußcreme“ von Eucerin

Duft und Konsistenz

So erfolgreich und hochgelobt der Wirkstoff Urea auch ist – er verströmt einen ganz speziellen medizinischen Duft, den viele Menschen als unangenehm empfinden. Je nach Tageszeit war das bei mir genauso. Abends war der Geruch für mich kein Problem, morgens (vor dem Frühstück!) mussten meine Füße auf ihre Massage leider verzichten. Die Creme selbst ist erfreulich leicht. Zwar braucht sie ein paar Minuten, bis sie eingezogen ist, doch Rückstände bleiben nicht.

Preis-Leistung

100 Milliliter kosten um rund 9 Euro – das ist nicht ganz günstig. Da der Inhalt der Tube jedoch recht lang vorhält, ist der Preis vollkommen in Ordnung.

Fazit

Auch wenn der Duft der „10% Urea Fußcreme“ von Eucerin sehr gewöhnungsbedürftig ist – das Ergebnis überzeugt mich. Meine Füße sind bereits nach drei Tagen spürbar weicher und glatter. Und nach einer Woche kann ich mich sogar von meiner fiesen Hornhaut an den falschen Stellen verabschieden.

Text: Frauke Hansen, Redakteurin COSMOPOLITAN Online

Mitläufer gesucht

Frühling bei Fuß ! Der Übergang in die Offene-Schuhe-Saison verläuft bei mir meist nicht ohne Schmerzen. Denn monatelang verpackt reagieren meine Füße beim ersten, direkten Kontakt mit Sandaletten oft recht zimperlich. Pflaster sind also unbedingt Pflicht fürs Handtaschen-Equipment der nächsten Wochen. Der „Unsichtbare Schutz“ von Hansaplast darf zum Probelauf mitkommen.

Anwendung

Autsch, als erstes kommt der zurückhaltende Begleitschutz bei meinen neuen roten Ballerinas zum Einsatz. Die müssen eingelaufen werden und scheuern noch an den Fersen. Gut, die Hansaplast-Pflaster sind echte Allrounder für den ganzen Körper , aber an meinen Frühlingsfüßen sollen sie Widerstandskraft beweisen.

„Unsichtbare Schutz“ von Hansaplast

Konsistenz

Wie praktisch für Riemchensandalen & Co.! Die Schutzschicht zum Aufkleben macht sich unsichtbar, weil sie durchsichtig ist. Auf den Anblick von hautfarbenen Pflastern kann ich wirklich gerne verzichten.

Das „Aufmontieren“ ist dann aber vielleicht eher etwas für ausgebildete Ingenieure. Aus der Hygienehülle befreit, gilt es dann drei weitere Schutzfolien von der Klebeseite zu ziehen. Als Hilfestellung sind die durchnummeriert. Und zwischendrin muss das Pflaster natürlich noch platziert werden. Ganz schön aufwändig. Weil nirgends eine Anleitung auf der Packung steht, vergesse ich zuerst die vierte durchsichtige Oberfolie zu entfernen. Da war ja auch keine Nummer zu sehen.

Preis-Leistung

Der ganze Aufwand hat sich gelohnt. Die Pflaster halten bombenfest auf meinen Fersen und überstehen auch noch die Dusche am nächsten Morgen. Ich bin mit dem Haftergebnis bei um 2,80 Euro für zwölf Stück in zwei Größen sehr zufrieden.

Fazit

Die Pflaster von Hansaplast sind echte Langstreckenläufer. Und sie sind wirklich ultradünn und kaum sichtbar. Der ideale Begleitschutz für den Übergang ins Frühjahr!

Text: Melanie Gutbier, Redakteurin COSMOPOLITAN Online

Abgetaucht

Sobald es das Wetter zulässt, werden bei mir Ballerinas und Co. aus dem Schrank geholt. Nach einem langen Tag steht es um das Wohl meiner Füße allerdings nicht mehr wirklich zum Besten. Wenn ich Glück habe, brennen sie „nur“ und haben leichte Druckstellen. In der Regel hilft da ein entspannendes Fußbad. Gesagt – getan: Diesmal lasse ich mich von dem erfrischenden Badekristallen „take a bath. foot bath crystals“ aus der Douglas Serie „nails hand feet“ verwöhnen.

Anwendung

Der Hersteller empfiehlt den Inhalt eines Päckchens in warmes Wasser zu geben. Wie lange ich meinen Füßen das belebende Nass gönne, ist mir überlassen. Damit sich die Wirkstoffkombination aus regenerierenden Seidenextrakten und sanft glättenden Blaualgenextrakten voll entfalten kann, lasse ich meine angeschlagenen Füße so lange im Bad, bis sie sich erholt anfühlen und das Wasser langsam abkühlt.

„take a bath. foot bath crystals“ von Douglas

Duft und Konsistenz

Bei einem Fußbad erwarte ich mir entweder einen belebenden oder einen beruhigenden Duft . Mein Testprodukt gehört mit Wirkstoffen wie Teebaum- und Eukalyptusöl eindeutig zu ersterem. Die leichte Frische, die sich dabei breit macht, wirkt zudem angenehm anregend auf mein Gemüt.

Preis-Leistung

Eine Packung enthält acht Sachets zu je 25 Gramm und kostet um die 11 Euro – was für meinen Geschmack etwas zu teuer ist. Dafür erleichtern die Sachets die Dosierung.

Fazit

Nach einem langen Tag in leicht drückenden Schuhen ist die vitalisierende Wirkung der „take a bath. foot bath crystals“ genau das Richtige. Meine Füße fühlen sich danach schön weich und geschmeidig an. Der frische Duft belebt aber nicht nur meine müden Füße , sondern auch mein Gemüt, wodurch sich mein ganzer Körper auf Erholung einstellt – und das besänftigt dann auch meinen Geldbeutel.

Text: Janine Wadewitz, Volontärin COSMOPOLITAN Online

Ich hab die Füße schön!

Die ersten Sonnenstrahlen kitzeln auf der Haut und da muss ich gleich die Saison mit offenen Schuhen einläuten! Damit meine Füße auch sofort einsatzbereit sind, pflege ich sie seit einigen Wochen mit „Erfrischender Fußbalsam“ von Neutrogena.

Anwendung

Ich creme und massiere meine Füße vor dem Zu-Bett-Gehen nun sorgfältig ein. Zwar nicht wie empfohlen täglich, aber doch mehrmals die Woche. Der Balsam zieht schnell ein und glitscht nicht, was ich ganz praktisch finde, so rutscht man nicht, wenn man vor dem Schlafen nochmal barfuß durch die Wohnung laufen möchte.

„Erfrischender Fußbalsam“ von Neutrogena

Duft und Konsistenz

Der Balsam riecht frisch, wonach bin ich mir nicht ganz sicher. Ist das Aloe Vera? Laut Herstellerangaben enthält die Creme zwar Glycerin und Urea, zwei absolute Feuchtigkeitsgaranten, aber kein Aloe Vera. Egal, es riecht auf jeden Fall gut! Und die Konsistenz ist angenehm leicht, aber doch gehaltvoll – wie meine weichen Füße am Morgen nach der abendlichen Pflege bestens beweisen.

Preis-Leistung

100 Milliliter kosten um 5 Euro, was ich für das sehr gute Ergebnis äußerst fair finde.

Fazit

Ich bin hellauf begeistert, denn nun spüre ich auch morgens noch das Ergebnis meines Gute-Nacht-Rituals, weil meine Füße schön weich sind. Lediglich ein Versprechen kann der Balsam nicht einlösen: Den sofortigen, kühlenden Frischeeffekt, der dank Menthol eintreten soll, kann ich beim besten Willen nicht spüren. Dennoch gilt: Pünktlich zum Startschuss für die Offen-Saison hab ich meine Füße schön!

Text: Katharina Korb-Gerum, Redakteurin JOY Online

Schrunden? Was sind denn Schrunden?

Sind Füße lange Zeit im Dunkeln, ohne viel frische Luft und mit nur wenig pflegender Aufmerksamkeit, dann hinterlässt das sichtbare Spuren – vor allem an den Fersen. Ganz rau fühlen sie sich an und feine Risse, im Fachjargon auch Schrunden genannt, ziehen sich wie feine Felsspalten durch die Hornhaut. Der Sommer und damit die Zeit offener Schuhe steht vor der Tür, höchste Zeit für ein SOS-Pflegeprogramm! Ich teste den „Schrunden Repair Stick“ von Scholl, der verspricht laut Hersteller die Reparatur der betroffenen Hautstellen ab der ersten Anwendung.

Anwendung

Der „Schrunden Repair Stick“ kommt als Stick daher, das verrät schon sein Name. Zwei Mal täglich, morgens und abends, trage ich ihn auf die rissige Fersenhaut auf. So empfiehlt es auch der Hersteller. Die Handhabung ist sehr praktisch, da kleckert und kleckst nichts. Präzise kann ich meine Ferse damit bearbeiten. Socke drüber, fertig!

„Schrunden Repair Stick“ von Scholl

Duft und Konsistenz

Der Stick enthält Panthenol, Allantoin und 25 Prozent Urea. Das kann man auch riechen – der Duft zwickt ein bisschen in der Nase. Aber, da ich den Stick ja an den Füßen anwende, macht mir das gar nichts aus.

Preis-Leistung

Der Schrunden-Stick ist in Drogeriemärkten und Apotheken für um 7 Euro erhältlich – da er sehr ergiebig ist, finde ich den Preis sehr angemessen.

Fazit

An den ersten beiden Test-Tagen bin ich skeptisch – die feinen Risse sind hartnäckig und wollen einfach nicht verschwinden, egal wie gründlich ich auch creme. Doch, oha, nach dem dritten Tag tut sich was, sie scheinen zu verschwinden. Tag sechs der Testphase überzeugt mich dann vollends. Die Einkerbungen sind verschwunden. Schrunden? Was sind Schrunden? Der Sommer kann kommen!

Text: Silke Jarzina, Redakteurin SHAPE Online

Babyweiches Fußgefühl

Figur in Form bringen, neueste Bademode einkaufen, ungewollte Härchen entfernen. Bei dem ganzen Stress kann die Fußpflege schon ein wenig in Vergessenheit geraten. So ist das bei mir jedenfalls immer und plötzlich merke ich, dass es höchste Zeit ist, die überschüssige Hornhaut von den Füßen zu bekommen. Nur wie? Vielleicht können mir die „Exfoliating Socks“ von Footner helfen?

Anwendung

Die beiden mit einem Gel gefüllten Kunststoffsocken werden ganz einfach über die Füße gestreift und mit einem Klebeband fixiert. Durch die im Gel enthaltene Wirkstoff-Formel aus Milchsäure und Enzymen wird die Ablösung verhärteter Haut vorangetrieben. Nun heißt es warten! Eine Stunde lang muss die Fußpflege-Maske einziehen. Im Anschluss werden die Füße mit warmem Wasser abgewaschen. Die Handhabung ist zwar simpel, aber relativ zeitintensiv. Auch der Effekt lässt auf sich warten. Erst nach circa einer Woche beginnt sich die abgestorbene Hornhaut langsam abzuschälen. Aber das Ergebnis lohnt sich: babyweiche Füße ohne Hornhaut!

„Exfoliating Socks“ von Footner

Duft und Konsistenz

Das Gel in den Kunststoffsocken hat einen ziemlich strengen Geruch, der ähnlich intensiv wie Nagellackentferner in die Nase steigt. Nach dem Abwaschen der Füße ist der beißende Geruch allerdings sofort verschwunden. Die Konsistenz des Gels macht es ein wenig schwierig in den glitschigen Socken zu laufen. Am Besten ist es wohl, während der Einwirkzeit einfach auf dem Sofa sitzen zu bleiben.

Preis-Leistung

Die „Exfoliating Socks“ von Footner gibt es in der Apotheke für um 15 Euro pro Paar. Laut dem Hersteller ist es jedoch ausreichend, das Fußpflegeprodukt alle zwei bis drei Monate anzuwenden. Hält das babyweiche Fußgefühl tatsächlich so lange an, ist der Preis gerechtfertigt.

Fazit

Will man quasi über Nacht samtweiche Füße, sind die „Exfoliating Socks“ wohl nicht das richtige Produkt. Hat man aber eine gute Woche Geduld, so wird man dafür auch mit einem super Ergebnis belohnt: Meine Füße sind jetzt tatsächlich babyweich und von alter Hornhaut ist weit und breit keine Spur mehr!

Text: Julia Wolpert, Praktikantin COSMOPOLITAN Online

Kein Turbo

Ich habe diesen Test als Letzte abgegeben. Grund dafür war: Ich wollte Resultate. Die Anwendung des Dado Sens Balsam „SalvaCare“ gegen verhornte beziehungsweise rissige Haut sollte Ergebnisse zeigen. Meine Fersen sollen schließlich in den neuen Gladiatoren- Heels nicht negativ auffallen und momentan zeigen sie noch Winterschäden in Form von rauer Haut .

Anwendung

Der Balsam ist angenehm und duftet nur sehr dezent. Er zieht ein - aber braucht seine Zeit. Ich creme daher erst und während ich meine Handnägel lackiere und trocknen lasse oder wahlweise Wäsche zusammenlege, verschwindet "SalvaCare" langsam. Am Anfang creme ich wöchentlich. Dann steigere ich mich auf mindestens alle zwei Tage.

„SalvaCare“ von Dado Sens

Duft und Konsistenz

Das enthaltene Salbeiöl sticht als einziger Duft hervor, aber nur während des Cremens. Danach verzieht sich der Duft komplett. Zur cremigen Konsistenz ist hinzuzufügen, dass das Produkt Duft-, Farbstoff und Paraben-frei ist. Das Produkt pflegt mit natürlichen Stoffen wie Panthenol und Allantoin.

Preis-Leistung

50 Milliliter des Balsams kosten rund 10 Euro und reichen für mindestens zwei Monate. Das ist ok.

Fazit

Sagen wir so: Für noch fleißigere Cremer als mich funktioniert der Balsam sicher. Bei mir haben sich die Fersen nicht schnell genug für meine Ansprüche in ansehnliche Prinzesschenfüße verwandelt. Ich brauche mehr Turbo - das mag aber an meinem mangelnden Fleiß liegen.

Text: Claudia Casagrande, Redaktionsleitung SHAPE Online, JOY Online, COSMOPOLITAN Online

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