Peter Weck: Unendlich tapfer versucht er, das Leben ohne seine Frau zu meistern

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Verkraftet Peter Weck den Verlust seiner Frau?
Foto: getty images

Wenn die große Liebe geht, nimmt sie einen Teil von uns mit

Gelächter schallt durchs Treppenhaus. Gläser klirren. Menschentrauben drängen in den Saal. Doch einer hat sich still in eine Ecke zurückgezogen: Peter Weck (81).

Es war sein erster öffentlicher Auftritt nach dem Tod seiner Ingrid († 70), die vor knapp drei Monaten im April völlig unerwartet an einem Herzinfarkt starb.

Auf dem "Bavaria Film Empfang" in München zeigt sich Peter Weck ("Ich heirate eine Familie") nun wieder. Tapfer versucht er jetzt, das Leben ohne seine Frau zu meistern. Doch wie soll das gehen, wenn jemand alles für einen war?

Im Interview sagt Peter Weck leise: "Meine Lebensfreude habe ich ein bisschen verloren. Viele sagen mir, ich soll nicht der Einsamkeit verfallen und wieder unter Leute gehen. Also probiere ich es."

Doch es kostet ihn alles noch so viel Kraft! Peter Weck weiß: "Ich kann nicht davonlaufen. Dieser furchtbare Schicksalsschlag holt mich überall ein. Ich muss schauen, wie stark ich bin." Plötzlich kämpft der Schauspieler mit den Tränen, hält sich am Wasserglas fest. Er sieht so furchtbar verloren aus ...

An Arbeit kann er nicht denken: "Ich kann mich nicht konzentrieren, habe alles abgesagt." Seine Kinder Barbara (43) und Philipp (41) sind jetzt für ihn da. "Sie kümmern sich rührend um mich", erzählt Peter Weck. Und in diesem Augenblick huscht ein winziges Lächeln über sein Gesicht.

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