Pickel an Armen und Beinen: Du hast Reibeisenhaut

arme reibeisenhaut
Reibeisenhaut findest häufig an der Hinterseite der Oberarme
Foto: Istock

Hast du dich auch schon mal gefragt, was das für kleine Pickelchen an der Rückseite deiner Arme sind?

Jetzt im Sommer geht es wieder los: Neidisch beäuge ich die glatten, gebräunten Oberarme anderer Frauen. Diese kleinen Pickelchen an der Hinterseite meiner Oberarme stören mich total. Doch obwohl ich immer dachte, dass das einfach eine Form von Akne ist, stimmt das gar nicht. Denn jetzt weiß ich, dass ich eine Reibeisenhaut habe.

 

Reibeisenhaut: Was ist das?

 

Keratosis Pilaris oder Lichen Pilaris ist der lateinische Begriff für diese unschöne, aber ungefährlich Hautkrankheit. Ursache dafür ist eine genetisch bedingte Verhornungsstörung der Haut, die dazu führt, dass die Haarfollikel mit Talg verstopfen und sich so entzünden.

Zu sehen sind dann kleine, trockene und rote Pickelchen auf der Hinterseite der Oberarme. Reibeisenhaut tritt außerdem auf den Oberschenkeln und dem Po auf. Betroffen sind vor allem Menschen mit einer Neigung zu trockener Haut.

Reibeisenhaut ist nicht gefährlich. Betroffene sind optisch beeinträchtigt. Und auch beim Anfassen der Haut spürt man die kleinen Pickelchen deutlich. Es fühlt sich ähnlich an wie eine Gänsehaut.

 

 

Was kann ich gegen Reibeisenhaut tun?

 

Eine wirklich wirksame Therapie gibt es nicht für diese Hautstörung. Bewährt haben sich Peelings und Feuchtigkeit, die nicht fettet. Auch stärkere Methoden wie Säurepeelings können genutzt werden. Sie verschlimmern das Hautbild allerdings erst, bevor der Erfolg sichtbar wird. Für viele Betroffene kommt das deshalb nicht infrage.

Am besten peelst du deine Haut unter der Dusche und cremst sie danach mit einer fettfreien Feuchtigkeitscreme ein. Falls das bei dir nicht helfen sollte, kannst du dich bei einer Komsetikerin beraten lassen. Die hilft dir deine Reibeisenhaut loszuwerden.

 

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