Pilates oder Yoga?

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Wie unterscheiden sich Yoga und Pilates?
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Welcher Sport passt zu mir?

Beide trainieren den Rücken, entspannen und halten beweglich - die Rede ist von Yoga und Pilates. Wie aber unterscheiden sich die beiden Sportarten? Wir zeigen Euch hier die Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Ist das jetzt eigentlich Yoga oder Pilates? Die Frage hat sich wohl schon jeder gestellt, der jemals bei einem Yoga- oder Pilateskurs mitgemacht hat. Dass die beiden Bewegungsarten sich ganz schön ähnlich sind, sieht man schon im Fitnessstudio : Hier werden sie meist unter der Sparte 'Gesundheits'- oder 'Wellness'-Kurse angeboten. Stimmt schon, Yoga und Pilates halten und beide fit, gesund und glücklich, aber wie unterscheiden sich die beiden Trainingsarten?

 

Spirituelle Lehre vs. Krafttraining

 

Während Yoga, das seinen Ursprung in der indischen Philosophie hat, schon seit Jahrtausenden praktiziert wird, ist Pilates eine relativ neue Trainingslehre. Das Ganzkörpertraining, das 1883 von dem deutschen Bodybuilder und Zirkusartisten Joseph H. Pilates entwickelt wurde, kräftigt gezielt die Muskeln des Rumpfes und verbessert so die Haltung. Spirituelle Ziele sowie der Abbau von Stress, stehen beim Pilates weniger im Vordergrund.

Für Personen, die gezielt gegen Stress und innere Unruhe angehen wollen, empfiehlt sich deshalb Yoga. Die indische Lehre führt im hinduistischen Glauben zur Selbsterkenntnis. Auch in den westlichen Yogakursen werden den Trainierenden aufheiternde, positive Aphorismen vermittelt, die den Yogis auf ihrem Weg zur inneren Mitte weiterhelfen sollen. Zudem gibt es unzählige Asanas (Übungen), die körperliche Leiden, Stress und Depressionen gezielt bekämpfen.

Pilates eignet sich dagegen besonders für sportlich ehrgeizige Menschen, bei denen beim Workout die körperliche Leistung im Vordergrund steht. Diese lässt sich durch eine Steigerung der Wiederholungen gezielt verbessern.

Nichtsdestotrotz kann auch Pilates das Abschalten vom Alltag erleichtern, während moderne Yogaformen wie Power-Yoga oder Ashtanga-Yoga schweißtreibend und kaum meditativ sind. Unser Tipp ist daher: Einfach ausprobieren, was euch mehr liegt! Oder ihr versucht’s mal mit Yogilates – ein Mix aus beiden Trainingsarten.

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