Pokémon GO: Was ist das - und warum warnt jetzt sogar die Polizei?

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Foto: Getty Images

Was du wirklich (als Mutter) über Pokémon GO wissen musst

Eine neue Trend-App ist auf dem Markt: Pokémon GO! Weltweit sind die Menschen verrückt danach, was wir durchaus verstehen können. Allerdings birgt die App auch Gefahren...

Willkommen zurück im Jahr 1999 - nur NOCH besser! Denn die Pokémon sind wieder voll da! Doch jetzt sind sie in UNSERER Welt unterwegs - man braucht nur ein Smartphone, um sie zu sehen.

Ja, genau! Wer in letzter Zeit noch mehr Menschen als sonst mit ihrer Smartphone-Kamera die Umgebung abchecken sieht, der sieht wahrscheinlich die ersten Nutzer der App in Deutschland.

So funktioniert Pokémon GO

Der Nutzer hält sein Smartphone in der Hand und auf dem Display sieht er seine Umgebung. Seine reale Umgebung, wo er gerade steht. Ein GPS-Signal ortet den Nutzer dabei die ganze Zeit. Auf einer Straßenkarte sieht er, wo sich in seiner Nähe ein Pokémon aufhält. Geht der Nutzer dort hin - also real durch die echten Straßen - kann er mit seiner Smartphonekamera das Pokémon sehen und einfangen.

Der ein oder andere kann sich vielleicht noch daran erinnern, dass es verschiedene Arten Pokémon gibt. Es gibt Wasser-Pokémon, Wald-Pokémon etc. pp. Auch bei Pokémon GO ist es wie im alten Game Boy Spiel so, dass man die Pokémon am ehesten dort findet, wo sie sich am wohlsten fühlen. Also Wasser-Pokémon zum Beispiel eher in Wassernähe.

Wer im Laufe der Zeit genug Pokémon eingesammelt hat, kann sie trainieren und gegen die Pokémon seiner Freunde kämpfen lassen oder auch einfach tauschen (siehe das Werbe-Video zur App unten).

In den USA, Neuseeland und Australien ist Pokémon Go letzte Woche, am 6. Juli, erschienen und gehört schon jetzt zu den erfolgreichsten Apps aller Zeiten. Allein in den USA soll schon jeder zwanzigste Smartphone-Nutzer die App heruntergeladen haben. In Deutschland gibt es schon einige erste Nutzer, die sich die App über Downloadlinks verschiedener Seiten besorgt haben - doch Vorsicht, wartet sicherheitshalber, bis die App auch hier über die sicheren GooglePlay- oder Apple-iStore-Server zu haben sind - sonst könntet ihr euch fiese Viren aufs Handy laden.

Der internationale Start der App im PlayStore und im AppStore wurde wegen Serverüberlastungen vorerst verschoben, soll aber in den nächsten Tagen erfolgen.

Doch Pokémon Go birgt auch Gefahren

Selbst ich als erwachsener Mensch bin ja ein bisschen angefixt und würde mir selbst gerne diese App herunterladen. Mein Fitness/Gesundheits-Schrittzähler würde sich bestimmt über die zusätzlichen Schritte bei meiner Pokémon-Jagd freuen.

Doch dann liest man mehr und mehr über Pokémon GO und entdeckt auch die negativen Seiten. So soll selbst die Polizei jetzt vor einigen Aspekten bei der Nutzung warnen:

In den USA sollen Verbrecher die App für sich entdeckt haben. Sie nutzen die App, um sich gute Plätze für Überfälle zu suchen. Sehen sie eine einsame Gasse, in der laut Pokémon GO interessante Pokémon sein sollen, legen sie sich dort auf die Lauer, um Pokémon-Jäger zu überfallen.

Außerdem gehen einige Nutzer der App wohl gerne Risiken ein. Die App scheint nicht zu erkennen, ob der Ort, wo es ein Pokémon anzeigt, überhaupt betreten werden darf. Wenn ihnen ein Pokémon in der Nähe angezeigt wird, gehen sie hin, um es zu fangen. Die Polizei mahnt jetzt, dass private Grundstücke und gesperrte Gebiete trotz Pokémon nicht betreten werden dürfen!

Zuletzt ging jetzt auch das Gerücht um, dass die App auf viel zu viele Daten zugreifen würde. So soll ein IT-Experte herausgefunden haben, dass seine App auf SÄMTLICHE Inhalte des Google-Profils (zum Beispiel E-Mails, Kontakte, Kalendereinträge etc.) zugreifen wollte. Das hat die Entwicklerfirma Niantic Labs allerdings inzwischen revidiert: die App fragt bei Google nur den Benutzernamen und die E-Mail-Adresse ab (was so ziemlich jede App macht, die man im Google PlayStore herunterlädt). Dass die App in dem Falle versucht hat, alle Daten abzufragen, war ein technischer Fehler, der von Google selbst in dem Falle aber blockiert und von Niantic Labs inzwischen korrigiert wurde.

Trotzdem muss man bei der Nutzung der App immer sein GPS aktiviert haben, sendet also die ganze Zeit seinen Standort. Etwas, worauf dann auch andere Apps auf dem Smartphone zugreifen. Ob man das wirklich möchte, sollte man selbst entscheiden.

In diesem Werbe (!) -Video seht ihr mehr Bilder zu Pokémon GO:

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