Pornos für Frauen: Herz oder Hardcore

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Pornos fuer Frauen
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Pornos für Frauen

Sex-Filme für die weibliche Zielgruppe? Aber klar doch! Pornos für Frauen erobern den Markt und JOY.de verrät, welche Erotikstreifen frau am meisten anmachen!

Lust auf mehr Abwechslung im Schlafzimmer? Dabei können die neuen Pornos für Frauen helfen. Denn statt den üblichen Inhalten wie Hardcore-Sex, Stöhn-Orgien oder wilden Bett-Fantasien zeigen die Erotikfilme für‘s weibliche Publikum, dass man aus Liebe und Sex richtig gute Pornos machen kann .

Dass auch Frauen beim Sex experimentierfreudig sind , ist spätestens seit dem Mega-Erfolg der „Shades of Grey“ -Bücher hinreichend bekannt. Wie die Spielereien im „roten Raum des Schmerzes“ auf der großen Kinoleinwand aussehen werden ist eine Frage, die gerade viele Frauen bewegt. Aber keine Sorge, für frau gibt es noch genügend andere sexy und lustvolle Filmalternativen, die sich nicht wegen einer möglichen FSK-Freigabe Sorgen um zu viel Nacktheit oder explizite Szenen machen müssen.

Die besten Pornos für Frauen zeigt die Galerie! (6 Bilder)

Ein Trend bei den Pornos für Frauen sind die sogenannten „Heartcore“-Filme. Diese Streifen stellen die Erotik in den Vordergrund. Der Sex soll authentisch wirken und kein gespieltes Gerammel für die Kamera sein. Damit frau auf Touren kommt, braucht es neben der reinen Mechanik auch Gefühle. Aber keine Angst, explizite Sex-Szenen gibt’s trotzdem - man kann sich die Filme also auch gut mit dem Partner zusammen anschauen.

Sex und Gefühle

Wo man die Pornos für Frauen findet ? Natürlich in Sex-Shops, aber auch Webseiten wie „hotmoviesforher“ oder „love.honey.co.uk“ helfen bei der Auswahl. Noch dazu gibt es auf manchen Sex-Seiten jetzt die Kategorie „Female Friendly“. Klar ist: Frauenfreundliche Pornos müssen kein Kitsch sein, auch echte Gefühle und Sex erzeugen verdammt scharfe Erotikfilme.

Pornos: 10 Fragen, die Frauen interessieren

Erotik-Expertin Sophie Andresky beantwortet 10 heiße Fragen zum Thema Pornos!

1. Eine Freundin hat mir neulich von dem Film „Fuck for Forest“ vorgeschwärmt. Taugt der was?

Der Streifen ist eigentlich eine Doku. Im Mittelpunkt steht eine Berliner Vögel-WG, die Amateurpornos dreht und übers Internet zu Geld macht. Der Gewinn soll der Aufforstung des Regenwalds zukommen. Scheint keine üble Sache zu sein. Die Clips mit Hippie-Charme finde ich persönlich allerdings ziemlich gruselig. Aber vielleicht machen Sie sich einfach Ihr eigenes Bild – unter www.fuckforforest.com

2. Wieso sehen Pornos immer so billig und lieblosaus? Gibt es nichts Anspruchsvolles?

Das eigentliche Problem ist meiner Meinung nach: Was zu ästehtisch aussieht, macht selten geil. Zu viel Natürlichkeit auf der anderen Seite ist auch nicht wirklich sexy. Dazu kommt: Es gibt nur sehr wenige Filme, die den Spagat zwischen zu hart und zu harmlos schaffen. Dem amerikanischen Regisseur Andrew Blake gelingt es zumindest in den allermeisten Fällen – zum Beispiel in „Paris Chic“.

3. Gibt es noch mehr Pornos speziell für Frauen?

Ja, etwa unter www.sexfilme-fuer-frauen.de. Ganz nett sind auch die Filme von Erika Lust (www.erikalust.com/de). Trotzdem sind solche Pornos nicht unbedingt besser. Ich selbst werde mir übrigens als Nächstes die extrascharfe „Game of Thrones“-Version „Game of Bones“ ansehen. Untertitel: „Winter is Cumming“. Das klingt doch nach guter Unterhaltung!

4. Sind Pornoportale im Netz eigentlich legal?

Das ist (noch) nicht ganz geklärt. Hauptproblem: Teils gibt’s auf den Seiten urheberrechtlich geschützte Clips. Deshalb schickte kürzlich ein Anwalt Hunderte Abmahnungen raus. Das Verfahren ist noch offen. Generell gilt: Auch im Netz kann Sex gefährlich werden, wenn Sie zu blauäugig rangehen. Also Virenscanner aktualisieren und keine Programme von den Portalen runterladen! Safer Sex, Sie verstehen?

5. Das übertrieben laute Stöhnen in Pornos törnt mich total ab. Muss das so sein?

Nicht unbedingt. Es gibt ein paar Filme, die schon fast wie Musikvideos da-herkommen – und auf die Hechel-Tonspur komplett verzichten. Davon würde ich Ihnen allerdings abraten, denn in aller Regel ist das Fahrstuhlmusik-Gedudel noch viel weniger zu ertragen. Mein Tipp: Ton aus und coole Lounge-Musik auflegen. Finden vielleicht auch Ihre Nachbarn besser.

6. Mein Freund guckt Schwulenpornos! Muss ich mir Sorgen machen?

Wie haben Sie ihn denn dabei erwischt? Wurde er rot? Oder machte er den Eindruck, als hätte er nur kurz zur „Lindenstraße“ gezappt? Ein Ex von mir sah sich auch mal Schwulenpornos an. Er fand es spannend, was Kerle miteinander so anstellen, das war für ihn wie Vögel beobachten, eher biologisch faszinierend. Es kommt eben darauf an, was Ihren Freund daran interessiert. Danach müssen Sie entscheiden, ob Sie das tolerieren können – oder doch lieber den Stecker ziehen.

7. Wir wollen uns beim Sex filmen. Worauf sollten wir dabei achten?

Kameratechnisch: Probieren Sie aus, was geht und wobei Sie am meisten abgehen. Lebenstechnisch: Behalten Sie die Kontrolle! Ein Video, einmal im Netz, ist praktisch nie mehr zu löschen! Daher am besten gar nicht irgendwo archivieren. Lieber einmal gemeinsam gucken, dazu noch mal Spaß haben, weg damit – Klappe, die nächste!

8. Benutzen Männer ernsthaft ­Sexpuppen oder sind das nur Filmrequisiten?

Ich kenne zwar keinen, der eine besitzt, aber vermutlich hätte es mir auch niemand gesagt. Generell wird JEDES Sextoy benutzt, auch wenn es mal komisch gemeint war. Nichts ist da ehrlicher als ein Sexshop: Was jahrelang im Laden steht, hat sich durchgesetzt und wird gewollt. Die neuesten Puppen sind superteure Hightechtanten mit Atmung und Puls. Ich wette, auch schon mit Siri-Stimme: „Okay, Heinz, ich komme jetzt ...“

9. Welche Pornofilme „muss“  man gesehen haben?

Also, ich würde ja nie anderen meine DVD-Sammlung aufdrücken. Nirgendwo liegen die Geschmäcker so auseinander wie bei der Darstellung von Sex. Der Film „9to5“ ist auf jeden Fall empfehlenswert. Aber das ist kein pornöses Highlight, sondern eine faszinierend abtörnende Doku über Pornos. Und die meisten Klassiker wie „Deep Throat“ sind heute lahm und komisch. Halt, eine Ausnahme gibt es: „Shortbus“! Wäre ich eine Domina, würde ich jetzt die Peitsche knallen lassen und knurren: „Los, sofort gucken!“

10. Wo finde ich gute Pornos zum Hören?

Vor zehn Jahren fragte ich in einem Sexshop genau das. Daraufhin drückte mir der Verkäufer eine CD in die Hand, auf der zu hören war, wie Leute mit sächsischem Akzent fiese Worte und Schmatzgeräusche in ein Mikro stöhnten. Kein Witz! Zum Glück gibt’s inzwischen zig Erotik-romane als Hörbücher, etwa auf www.audible.de.

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