Prinzessin Aiko bleibt ein Sorgenkind

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Kronprinz Naruhito, Kronprinzessin Masako und Prinzessin Aiko
Foto: Yoshikazu Tsuno/Pool/Reuters/Corbis

Seelische Störung

In Japans Kaiserfamilie wächst die Sorge um Prinzessin Aiko (8). Ihre schulischen Probleme nehmen anscheinend kein Ende. Wie aus gut informierten Kreisen zu hören ist, soll die Kleine jetzt psychologische Hilfe bekommen. Es sieht aus, als sei Aikos seelische Störung schwerer als gedacht.

Alles fing vor ein paar Monaten an, als Prinzessin Aiko auf der öffentlichen Gakushuin Schule in Tokyo angeblich ständig von frechen Jungen gehänselt wurde. Aiko bekam Magenschmerzen und weigerte sich, am Unterricht teilzunehmen. Als Aikos Eltern – Kronprinz Naruhito (50) und Kronprinzessin Masako (46) – sich einschalteten, kamen einige der Übeltäter auf eine andere Schule, andere gelobten Besserung und alles schien gut zu werden. Die Prinzessin trat wieder, wenn auch stets in Begleitung ihrer Mutter, pünktlich in der Klasse an. Allerdings nur für ein paar Tage. Dann ein erneuter Rückfall. Der Privatunterricht schien ihre besser zugefallen.

Mittlerweile machten, wie auch hier berichtet, Spekulationen die Runde, Aiko würde auf ein Internat in Europa gegeben. Doch die Pläne zerschlugen sich. Man wollte dem Kind wohl noch eine Chance geben. Die scheint nun vertan.Jetzt nach den Ferien marschierte Aiko zwar tapfer an Mutters Hand in die Schule, ließ sich dann aber, als sie in der Aula aufgerufen wurde, um einer neuen Klasse zugeteilt zu werden, nicht dazu bewegen, nach vorn zu kommen. Das erzählten Eltern von Mitschülerinnen. So musste Masako mit ihrer Tochter wieder in den Palast fahren, wo die Familie beratschlagen wird, was fortan zu tun ist. Ohne lernen geht es ja nun einmal nicht. Auch nicht bei einer kaiserlichen Prinzessin.

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