Prinzessin Cristina von Spanien: Schwiegervater ist tot

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Beistand von Königin Sofia

Gestern hatten König Juan Carlos und Königin Sofia von Spanien Goldene Hochzeit, doch auf eine Feier mit internationalen Gästen wurde – wie hier auch schon berichtet – verzichtet. Gründe dafür wurden vom Hof nicht genannt, sodass spekuliert wurde, dass die Absage mit den vermeintlichen heimlichen Liebschaften des Königs zu tun haben könnte.

Jetzt aber kam heraus, dass auch noch ein Todesfall ein Fest im großen Stil unmöglich gemacht hätte. Denn: Vor wenigen Tagen starb im spanischen Vitoria-Gasteiz der Schwiegervater von Prinzessin Cristina - Juan Mari Urdangarin Berriotxoa - im Alter von 79 Jahren.

Der alte Herr war schon länger krank. Er saß nach Herzproblemen und Schlaganfall im Rollstuhl. Königin Sofia (73) und Prinzessin Elena (48) reisten nach Vitoria-Gasteiz, um Cristina (46), deren Mann Iňaki (44) und den Kindern Beistand zu leisten. Ein Zeichen, dass die königliche Familie keineswegs mit dem Ex-Handballstar, der sich zurzeit wegen Betrugs gerichtlich verantworten muss, gebrochen hat.

König Juan Carlos (74) war nicht mit, weil er noch an den Folgen seiner zweiten Hüftoperation leidet.

Iňaki sieht seiner Urteilsverkündung gelassen entgegen. Er hofft auf eine Bewährungs- bzw. Geldstrafe. Dass er versucht habe, mit dem Gericht einen „Deal“ auszuhandeln (Geständnis gegen Milde) wurde anwaltlich dementiert.

Offensichtlich nicht wahr ist auch, dass Prinzessin Cristina aufgrund dieser Betrugsaffäre keine Termine mehr für das Königshaus machen darf, da sie erst einen Tag vor dem Tod von ihrem Schwiegervater in New York die Aufgabe übernahm, eine Ausstellung des spanischen Malergenies Salvador Dali zu erröffnen.

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