Prinzessin Estelle: Keinen Kuss für den Frosch

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Foto: getty

Märchenhaft

„Normale“ Kinder bekommen ein Kuscheltier oder eine Märchenfigur zum Spielen geschenkt, Prinzessin Estelle von Schweden dagegen wurde jetzt in Östergötland ein ganzer Märchenwald gewidmet, durch den sich ein 800 Meter langer Pfad schlängelt. Den durchwanderte die Kleine munter an der Hand ihrer Eltern und eröffnete damit offiziell die neue Touristenattraktion bei Linköping.

Estelles Märchenpfad ist Teil des Naturreservats Takern. Da die Kleine nicht nur Prinzessin ist, sondern auch Herzogin von Östergötland, wurde ihr zur Taufe von den Repräsentanten der so genannten historischen Provinz Östergötland dieses originelle und ausgefallene „Präsent“ versprochen, das nun fertig gestellt ist und von Estelle freudig in Augenschein genommen wurde.

An zehn Stationen kann man auf dem Märchenpfad Fabelwesen bestaunen und etwas über die Natur lernen. Ein lehrreicher Spaß für Jung und Alt. Am Schluss verabschiedet ein großer Froschkönig die Besucher. Natürlich hätten es die Fotografen zu gern gesehen, dass Estelle der lustigen Skulptur ein Küsschen aufs Froschmaul setzt, aber die Prinzessin winkte ab. Das ging ihr dann wohl doch zu weit, was Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel als Eltern mit einem Lächeln quittierten.

Für Estelle war die Märchenpfad-Taufe ihre erste Mission – nach dem Motto: Früh übt sich, wer einmal Königin werden will. Alle, die dabei waren, konntensehen, dass die Zweijährige dabei einen schönen kindgerechten Ausflug erlebte und nicht etwa ihren „ersten Arbeitstag“, wie es in einigen Medien heißt, denn Kinderarbeit sieht auf unserem Erdball leider anders aus.

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