Prinzessin Madeleine: Der König hilft ihr

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Foto: Getty Images

Nach dem bösen Verdacht

An die Royals werden hohe moralische Anforderungen gestellt! Niemand darf kritiklos Apanagen verschwenden und niemand darf geschäftlich tätig werden, um „Interessen-Kollisionen“ zu vermeiden. Letzteres aber wurde dieser Tage Prinzessin Madeleine vorgeworfen, nachdem eine schwedische Boulevardzeitung enthüllt hatte, dass die Königstochter sich an verschiedenen Firmen ihres Mannes Christopher O'Neill beteiligt habe.

Damit stand der böse Verdacht im Raum, Madeleine würde in den aktiv Unternehmen mitmischen und diesen Dank ihres guten Namens königlichen Glanz verleihen. An sich ist das nichts Verwerfliches, nur bei einer Prinzessin fordert das Volk andere Maßstäbe ein. Daher sah sich jetzt König Carl Gustaf jetzt in der Pflicht. Über seinen Hofsprecher ließ er offiziell mitteilen, dass Madeleine sich absolut regelkonform verhalten habe.

So sei Madeleine allein aus bürokratischen Gründen kurzzeitig und vorübergehend in zwei Firmen (eine vertreibt elektronischen Zahlungssysteme, eine andere ist auf dem Investmentsektor tätig) als Vizepräsidentin eingetragen gewesen. Das sei inzwischen erledigt. Sie sei darüber hinaus nirgendwo angestellt, sie sitze nirgendwo im Vorstand, sie halte lediglich an drei Unternehmen fünf Prozent der Anteile, die aber nicht dividendenberechtigt seien.

Dass die Meldungen über Madeleine Engagement mit ihrem Mann kurz vor Leonores Taufe (8. Juni) veröffentlicht wurden, halten viele Schweden, so hört man, für keinen Zufall. Sie glauben, dass es Kreise in der Bevölkerung gibt, die nicht akzeptieren wollen, dass die Prinzessin ihre Zukunft in den USA sieht und sich dort unabhängig vom Königshaus eine Existenz aufbauen will.

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