Prinzessin Madeleine: Kritik für Muttertags-Gruß

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Foto: Getty Images

Gut gemeint, aber...

Prinzessin Madeleine erweist sich als brave Tochter. Sie dankte am am vergangenen Sonntag aus Anlass des Muttertags Königin Silvia herzlich via Facebook für ihre immerwährende Liebe. Sie sei die freundlichste und fürsorglichste Frau der Welt, lobte Madeleine im Internet.

Dazu stellte sie zwei Fotos ins Netz. Eins zeigt sie zusammen mit ihrer Mutter fröhlich winkend auf dem Palastbalkon. Auf dem anderen ist zu sehen, wie Königin Silvia ihr Töchterlein Madeleine als Baby im Arm hält. Eigentlich eine nette Geste, wenn man einmal unterstellt, dass Mütter es generell toll finden, dass man ihnen öffentlich über ein soziales Netzwerk solche persönlichen Zeilen zukommen lässt. Dennoch erntete Madeleine für ihre gutgemeinte Botschaft in Schweden reichlich Schelte – natürlich auch übers Internet.

Kritikpunkt 1: Madeleine hätte lieber kommen sollen, um ihrer Mutter persönlich zu gratulieren. Sie hätte auch Blumen schicken oder anrufen können. So aber wirkten die Zeilen wie eine Art Selbstlob, heißt es, nach dem Motto – schaut alle her, wie wohlerzogen ich bin...

Kritikpunkt 2: Madeleine winkt auf dem Palastfoto mit weit gespreizten Fingern. Das sei unfein, liest man. Als sich Prinz Daniel dies in seiner royalen Anfangsphase einmal in unbeholfener Weise erlaubt habe, habe es in Schweden ein Sturm der Entrüstung gegeben.

Kritikpunkt 3: Madeleine wählte für ihre Dankesbotschaft den deutschen Muttertag. Vermutlich, weil Königin Silvia aus Deutschland stammt, wird getippt. Nur – Muttertage sind auf Erden nicht einheitlich terminiert, sie variieren teils von Land zu Land. In Amerika war er zeitgleich mit Deutschland, in Schweden dagegen ist erst am letzten Mai-Wochenende Muttertag. Daher fragt man sich nun im Land der Wälder und der Schären, ob Madeleine dann wohl noch einmal liebe Grüße in Richtung Heimat sendet ...

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