Prinzessin Mary & Frederik: Wird ihr Luxusleben zum "Problemfall"?

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Leben die dänischen Royals in Saus und Braus?
Foto: Getty Images

Skandalbuch kritisiert Verschwendung und Sponsoring

"Sie leben ein Leben, als gäbe es kein Morgen und bezahlen nichts selbst." Das behauptet der Journalist Jens Høvsgaard über die dänische Königsfamilie. Der Autor von mehreren Enthüllungsbüchern, hat sich in seinem neuesten "Skandalbuch" die skandinavischen Royals zur Brust genommen.

In "Det kostar ett kungarike" ('Es kostet ein Königreich') mahnt Høvsgaard laut der schwedischen "Expressen" nicht nur das Luxusleben der Royals allgemein an, sondern kritisiert auch scharf, dass sich inbesondere die Mitglieder der dänischen Königsfamilie durch jede Menge kostspieliger Geschenke aushalten lassen würden.

So viel Luxus stößt bei vielen sauer auf. Prinzessin Mary (40) und Prinz Frederik (44) allein sollen bereits über 26 Buttler in ihren privaten Residenzen haben. "Sie haben den Lifestyle einer Reality Show - ein Paris-Hilton-Leben, das man nur im Fernsehen sieht", meint Høvsgaard.

Prinzipiell kommen Prinzessin Mary und ihr Frederik, aber auch Prinz Joachim (43) und seine Frau Marie (36), bei dem Enthüllungsjournalisten gar nicht gut weg. Sie wären mit ihrem Verhalten die "Hauptprobleme" der dänischen Monarchie.

Autorin Trine Villemann, die bereits mehrere Bücher über die Royals geschrieben hat, sieht das ähnlich: "Die Monarchie, wie sie heute in Dänemark ist, muss sich verändern. Das größte Problem ist, dass sie ein Leben führen, dass so weit weg von der Realität ist. Sie bemühen sich nicht, auf die Menschen zuzugehen."

Und Trine Villemann geht sogar einen Schritt weiter: Sie sagt das Ende der dänischen Monarchie voraus und versichert, dass Prinz Christian (7), ältester Sohn von Mary und Frederik, niemals König werden wird - wenn sich nicht etwas ändert.

Die schwedische Königsfamilie kommt bei den beiden Autoren wesentlich besser weg. Man bemühe sich um Realitätsnähe. Das hätte man auch an Prinzessin Madeleines (30) Verlobung sehen können: Diese wurde ganz offen über Webseite, Social Media und mit Video verkündet. Auch ein kürzlich ausgestrahltes Interview mit Prinzessin Victoria (35) und ihrer kleinen Familie im Schnee kann man sicherlich als Schritt in diese Richtung werten.

Zudem sind die Gesetze in Schweden strikter, was Schenkungen angeht. Während Prinzessin Mary und Prinz Frederik sich ihren neuen Landrover von einem Autohaus sponsern ließen, wäre soetwas in Schweden gar nicht möglich.

Auch Dänemarks Königin Margrethe (72) steht im Kreuzfeuer der Kritik. Sie soll laut Jens Høvsgaard gerne Militärhubschrauber für private Flüge in Anspruch nehmen. Ein Flug zu einer Kunstausstellung soll den Steuerzahler somit stolze 500.000 dänische Kronen gekostet haben - das wären rund 67.000 Euro. "Es ist eine ungesunde Kultur", sagt Trine Villemann.

Verschwendung von Steuergeldern und Sponsoring von Unternehmen - das kommt bei vielen Monarchiekritikern gar nicht gut an. Ob das eine Auswirkung auf die Rolle der Monarchie haben wird, ist fraglich. Noch lieben die Skandinavier ihre Royals - insbesondere wenn sie sich so bürgernah zeigen, wie jüngst Victoria mit ihrer kleinen Estelle (10 Monate) im Schnee...

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