Privat ist er ganz anders

guenther jauch hoch

TV-Millionär Günther Jauch

Sie werden staunen!

Jedes Augenzwinkern, jede Handbewegung wirkt vertraut. Kaum einen TV-Star kennen die Deutschen so gut wie Günther Jauch. Kein Wunder, schalten doch Millionen Zuschauer ein, wenn der 53-Jährige mit „Wer wird Millionär?“, „Stern TV“ und Co. auf Sendung geht. Doch hier sehen seine Fans nur das eine Gesicht ihres Lieblingsmoderators. Die private, die andere Seite bleibt meist verborgen. Jetzt gab es eine seltene Ausnahme: Günther Jauch zeigte offen wie selten, wie er wirklich ist.

Der gebürtige Münsteraner ist ein Alleskönner. Egal ob Show, Talk oder Sport. Egal ob als RTL-Entertainer, Produzent oder Werbefigur (u. a. für Telekom, Krombacher und Quelle). Günther Jauch macht’s immer perfekt. Und das lohnt sich: Er verdient Millionen. Doch anstatt im Reichtum zu schwelgen, gibt er lieber unzählige Euro für gemeinnützige Zwecke aus – insbesondere für seine Wahlheimat Potsdam, wo er mit Ehefrau Thea und seinen vier Kindern (zwei leiblich, zwei adoptiert) in einer Villa lebt.

Und genau dort stellte er jetzt eines seiner privaten Projekte vor: Mit einem Riesenzuschuss ermöglichte er einen neuen Standort des Kinderhilfsprojektes „Arche“ . Er zahlt sogar die Gehälter der vier Mitarbeiter, die in der Einrichtung Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen betreuen. Früher habe er in Steine investiert, „heute investiere ich in Köpfe“, so Günther Jauch bei der Eröffnung.

Unzählige traurige Seelen haben so bereits von seiner privaten Hilfsbereitschaft profitiert. Der großzügige Spender kämpft auch für den Erhalt des Regenwaldes, für herzkranke Kinder in Rumänien, für Schulen und eben für die Schönheit Potsdams. Das Fortuna-Portal des Stadtschlosses, der Kloebersaal im Marmorpalais, die Garnisonskirche, das holländische Viertel – die Stadt strahlt, weil Jauch zahlt. Das weiß auch Bürgermeister Jann Jakobs zu schätzen. Der Vertraute des TV-Stars zu NEUE POST: „Wir sind wirklich sehr froh, dass wir so einen Bürger in der Stadt haben, der sich so stark fürs Gemeinwohl einsetzt.“

Seine Bescheidenheit (laut Günther Jauch wird jeder Cent seiner Werbeeinnahmen „verschenkt“) spürt aber auch das engste Umfeld. So verzichtet der ehemalige Messdiener auf opulenten Lebensstil. Oft geht’s im Urlaub mit seinen Liebsten in ein Dorf in Südtirol, zu Hertha-Spielen fährt er gern mit der U-Bahn, am Handgelenk trägt er noch immer seine Kommunionsuhr und – auch da können Sie staunen – von Aschermittwoch bis Ostern wird meist gefastet.

Das beste Symbol für den „anderen“ Jauch jedoch ist wohl seine Geldbörse: nicht etwa sündhaft teure Luxusware, sondern ein speckiger Leder-Brustbeutel. Mit Platz für Führerschein, Kreditkarte und ein wenig Bargeld.

Daran hat sich seit Schultagen nichts geändert. Wie so vieles in seinem Leben. Wie so vieles, was den wirklichen Menschen Günther Jauch ausmacht.

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