Projekt: Die perfekte Frau

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Projekt: Die perfekte Frau
Foto: @cantstoptheidealwoman on Instagram

US-Künstler hinterfragen Schönheitsideal

Model Tasha Copley lässt für eine Kunstausstellung in der City Arts Factory in Orlando die Hüllen fallen. Der Hintergrund: Das Künstlerduo Skip und Tasha will natürliche und künstliche Schönheit gegenüberstellen und uns zum Nachdenken bringen.

Was ist schön und was ist perfekt? Ist perfekt immer schön? Oder sind wir dann am schönsten, wenn wir zu unseren Makeln stehen? Diese Fragen stellten sich Künstler Skip und seine Verlobte Tasha Copley. In der City Arts Factory in Orlando, USA, stellten sie hierzu im August 2014 zwei Nacktbilder von Tasha aus.

Auf dem einen wirft sie sich in eine sinnliche Pose und setzt ihre weibliche Figur in Szene. Auf dem anderen zeigen Markierungen eines Schönheitschirurgen, welche Eingriffe Tasha vornehmen müsste, um einen perfekten Körper zu bekommen. Unperfekt, natürlich und selbstbewusst (links) gegen perfekt, künstlich und irgendwie unglücklich (rechts). Müssen wir uns etwa entscheiden?

Darüberhinaus forderten Skip und Tasha die Besucher auf, in einen Spiegel zu schauen, der neben den Ausstellungsstücken hing. Eine Box unterhalb des Spiegels war beschriftet mit der Aufgabe: „Nennen Sie etwas, das Sie an sich selbst schön finden.“ Ihre Antworten schrieben die Besucher auf kleine Zettel und legten diese anonym in eine Box.

Auf ihrer Instagram-Seite „ Can’t Stop The Ideal Woman “ veröffentlichen die beiden Künstler nach und nach die Antworten und zeigen damit: Jeder Körper hat schöne Stellen, auch wenn wir diese allzu oft übersehen.

Diese Zettel landeten in der Sammelbox:

„Meine Augen und meine schmalen Brüste.“

„Meine Jugend trotz meines Alters.“

„Meine Zähne.“

„Ich mag mein Haar, es seht so aus.“

„Meine Lippen, Augen, mein Muttermal ... Mein Körper.“

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