Obwohl es seinen Eltern finanziell nicht so gut ging, schenkten diese ihrem Sohn Heino Weihnachten 1948 ein eigenes Akkordeon. Heinos damaliger Traum wurde wahr, denn die Musik hatte schon immer einen ganz besonderen Stellenwert im Leben des Düsseldorfers.
Trotzdem widmete er sich nach Beendigung der Schule ersteinmal einem bodenständigen Beruf und absolvierte eine Ausbildung zum Bäcker und Konditor. Da sein Lehrmeister aber ein Herz für seinen musikalischen Lehrling hatte, bot dieser Heino an, nach Feierabend in der Backstube musizieren zu dürfen. Heino merkte schnell, dass das Leben des Musikers sein Ding war und gründete die Band "Okay Singers", mit der er allerdings nur mäßigen Erfolg hatte. Mehr Glück hatte Heino, als er auf einer Modenschau entdeckt wurde. Der Songschreiber Erich Becht und der Texter Wolfgang Neukirchen nahmen ab sofort die Karriere von Heino in den Griff und bauten diesen systematisch zu einem Star auf.
In Zeiten der Beatles und Rolling Stones wurde Heino, der Volksmusik- und Schlagerstar, anfangs zwar noch belächelt, konnte sich aber im Laufe der Zeit einen Namen machen. Was damals noch keiner wusste: Die dunkle Sonnenbrille, die er aus gesundheitlichen Gründen tragen musste, sollte zu seinem Markenzeichen werden, denn aufgrund einer Augenerkrankung trat er Anfang der 70er Jahre nur mit verdunkelten Augen auf.
1979 gab er seiner Frau Hannelore von Auersper das Ja-Wort. Seitdem leben die beiden in trauter Zweisamkeit in ihrer Wahlheimat Bad Münstereifel.










