Behütet ist etwas anderes: Als Alecia Beth Moore, alias P!nk, sieben Jahre alt war, ließen sich ihre Eltern scheiden. Doch nicht nur das: Zu dieser Zeit war P!nk noch felsenfest davon überzeugt, dass sie selber Schuld am Aus ihrer Eltern gewesen ist.
Sie zog sich zurück und fühlte sich alleine gelassen. Dies sollte sich im Laufe der folgenden Jahre vorerst auch nicht ändern: Mit 15 musste sie von zu Hause ausziehen - ohne Schulabschluss und ohne Perspektive - und geriet durch ihre neuen "Freunde", die sie auf der Straße kennenlernte, an Drogen. Das Resultat: P!nk wurde abhängig. Ihre einzigen Zufluchtssorte waren die Diskotheken, in die sie sich immer wieder heimlich schlich, um wenigstens für kurze Zeit auf der Bühne singen zu können.
Welch Glück, dass ein Plattenmanager eines Tages in ihrer Stammdiskothek genau zu dem Zeitpunkt auftauchte, als P!nk auf der Bühne stand. Dieser entdeckte das Talent der Sängerin sofort und engagierte sie vom Fleck weg für drei verschiedene Girl-Bands. Ob es nun an P!nk gelegen hat oder den anderen - wegen interner Unstimmigkeiten verließ sie die Bands nur wenig später wieder. Doch das sollte nicht alles gewesen sein - P!nk ging auf eigene Faust los, um beiProduzenten vorzusingen.
Und siehe da, die Manager von La Face Records konnte sie derart überzeugen, dass sie der engagierten Sängerin ihren Wunsch erfüllten und sie unter Vertrag nahmen. "Can’t Take Me Home", ihr erstes Album aus dem Jahr 2000, brachte P!nk endlich die Anerkennung, nach der sie sich all die Jahre sehnte. Und Album Nr. 2 "M!ssundaztood" konnte seinen Vorgänger mit Hits wie "Get the Party Started", "Don’t Let Me Get Me" oder auch "Just Like a Pill" noch mal toppen und weltweit die Top 10 für sich behaupten.
Bis heute kann die Sängerin mit den öfter wechselnden Haarfarben auf fünf eigene Studioalben zurückblicken, die bei keinem Fan fehlen dürfen!
Auch den richtige Mann an ihrer Seite hat sie (wieder-)gefunden! Nach der Trennung von Ex-Mann Carey Hart im Februar 2008 ist sie seit einigen Monaten wieder glücklich mit ihm liiert.










