Wer denkt, dass durch Castings nur Eintagesfliegen geboren werden, der sollte einmal auf die Biografie des Frauenschwarms
Robbie Williams blicken: Robbie, der in der Schule nicht durch gute Zensuren, wohl aber durch sein Image des Klassenclowns Aufsehen erregte, wusste früh, was er will - nämlich auf den Bühnen dieser Welt stehen! Kein Wunder, denn sein Vater arbeitete zeitweise als Alleinunterhalter und Zauberkünstler und Ähnliches hatte auch Robbie vor. Als seine Mutter eine Anzeige in der Zeitung entdeckte, dass Mitglieder für eine Band gesucht würden, war klar, dass Robbie Williams diese Chance nutzen und zum Casting gehen würde.
Gesagt, getan und überzeugt - Robbie Williams kam weiter. Sein Schulabschluss schien nicht nur zweitrangig, sondern völlig egal, denn lernen war eh nicht unbedingt seins. Mit abgebrochenem Abschluss in der Tasche ging es direkt zu Take That und von dort nicht nur rund um den Globus auf Tour, sondern auch an die Spitze sämtlicher Charts. Kreischende - vorwiegend weibliche - Fans inklusive.
Doch trotz des Erfolgs fühlte sich Robbie Williams nicht wohl in der Band, was vielleicht an den strengen Regeln des Vertrages gelegen haben könnte. Das Management trennte sich 1995 schließlich nach einigen (Drogen-)Exzessen vom Sänger, der erstmal in ein tiefes Loch - gefüllt mit Drogen und Alkohol - fiel.
Doch Robbie Williams rappelte sich wieder auf und boxte sich durch: 1997 veröffentlichte er sein erstes Album, das durchweg positive Kritiken erhielt. Bis heute sind zehn Studioalben des Sängers, der - so scheint es - zwischendurch immer wieder von seinen eigenen Dämonen heimgesucht wird, veröffentlicht worden, die weltweit riesige Erfolge erzielen konnten.
2010 veröffentlichte er ein Greatest-Hits-Album. Die erste Single-Auskopplung "Shame" wurde zusammen mit Gary Barlow produziert.
2010 schipperte Robbie Williams in den Hafen der Ehe mit der Schauspielerin Ayda Field. sie haben einen Wohnsitz in London, Los Angeles und in Berlin.
Robbie Williams und Take That haben sich versöhnt. Das neue Album erschien im November 2010. Die Konzerte waren binnen weniger Minuten ausverkauft.










