Pulsuhr als Personal Coach

pulsuhr als personal coach
Joggen
Foto: PR

SHAPE-Test: Pulsuhr „FT60“

Kann man mit einer Pulsuhr die eigene Fitness verbessern? Redakteurin Dörthe wollte es wissen und hat den Trainingscomputer „FT60“ von Polar getestet. Hier gibt's das Ergebnis.

Einen Trainingscomputer, der mit mir spricht – das habe ich mir schon immer gewünscht! Mit diesen Gedanken mache ich mich an den Test des „FT60“ von Polar. Schließlich verspricht die Pulsuhr mir zahlreiche intelligente Funktionen, die mir das Lauftraining schmackhafter machen sollen.

Und so drehe ich meine Laufrunden ab jetzt in Begleitung des „FT60“. Doch bevor das Training losgeht, bedarf es einiger kleiner Vorbereitungen. Zunächst gebe ich meine Daten wie Alter, Geschlecht Größe und Gewicht ein. Dann entscheide ich mich für mein persönliches Trainingsziel: Ganz klar, ich will meine Fitness verbessern! So, das hätten wir geklärt, dann kann es ja jetzt losgehen.

Training mit dem „FT60“

Von wegen, fast hätte ich den Brustgurt vergessen ... ich befeuchte die Elektroden des Brustgurts, befestige den „WearLink“-Sender, lege mir den Gurt an und warte, bis die Pulsuhr mein Herzfrequenz-Signal gefunden hat. Das dauert ehrlich gesagt ein bisschen länger. Signal gefunden, ab geht die Post.

Glücklicherweise ist die Lautstärke des Signals frei wählbar. Denn hätte ich sie nicht leise gestellt, hätte ich bei meiner ersten Runde mit dem „FT60“ wahrscheinlich die ganze Strecke durchgepiept. Zudem brauche ich auch kein akustisches Signal, denn der Trainingscomputer ist zusätzlich mit einem visuellen Zielzonenalarm ausgestattet, der mich darauf aufmerksam macht, dass die von mir eingegebene Herzfrequenz unter- oder überschritten wird.

Weniger glücklich ist meiner Meinung nach allerdings die Wortwahl meines neuen Trainingspartners nach der ersten absolvierten Laufeinheit: „Sie sollten viel mehr trainieren“! Was sagt man dazu? So viel Ansprache wollte ich auch wieder nicht.

Motivation to go

Aber ich lasse mich nicht unterkriegen – im Gegenteil! Ob allein, mit Mann und Hund oder mit der Freundin – immer öfter schnüre ich meine Laufschuhe und führe den „FT60“ aus. Mit dem Erfolg, dass es von Runde zu Runde besser läuft und allmählich auch der Ton meines multifunktionalen Coaches freundlicher wird: „Effekt: Fitness und Fettverbrennung verbessert“. Das nenne ich Motivation.

Und so traue ich mich endlich an den Fitness-Test. Hierzu benötigt man lediglich Angaben wie Alter, Größe, Geschlecht, Gewicht, Aktivitätslevel und Herzfrequenz. Und schon ermittelt der Trainingscomputer meinen so genannten „OwnIndex“, einen Wert der zwischen 20 und 95 liegen kann. Meiner liegt aktuell eindeutig noch nicht im grünen Bereich.

Pulsuhr und Personal Coach in einem

Was das angeht, bin ich guter Dinge, denn der „FT60“ ist wirklich ein Motivationstalent. Und er lässt nicht locker: Sein individuelles adaptives Star-Trainingsprogramm passt die Trainingsziele ständig meinen persönlichen Trainingsgewohnheiten an.

Fazit: Alles in allem entspricht der „FT60“ meinen Anforderungen an eine Pulsuhr. Er ist leicht zu bedienen, der Brustgurt ist dank seitlichem Verschluss problemlos zu handlen und trägt sich recht angenehm. Besonders gut gefallen mir der schnelle Zugriff auf die unterschiedlichen Programme, Gewichtstabellen, Wochentrainingspläne und den Kalorien verbrauch. Ebenfalls praktisch: Die Batterie kann man ganz einfach selbst wechseln. Zudem sehen die drei unterschiedlichen Designs des Modells auch wirklich gut aus.

Der „FT60“ ist nicht gerade billig, er kostet um 160 Euro. Dafür kann er aber auch wirklich jede Menge und mithilfe des „Polar FlowLink“, den es als Zubehör zu kaufen gibt, kann man sogar sein persönliches Trainingstagebuch auf Polarpersonaltrainer.com erstellen.

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