Queen Elizabeth: Ohne Knoblauch, bitte!

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Queen Elizabeth ist sehr wählerisch, wenn es ums Essen geht...
Foto: Getty Images

Die Essgewohnheiten der Royals

Kein Knoblauch für die Queen (87) und Grissinis für ihre Corgis. Wenn Queen Elizabeth wieder einmal eine Stellenanzeige auf ihrer Webseite veröffentlicht, darf man sich zurecht fragen, welcher Qualifikationen es denn bedarf, um einen Job bei der Queen zu erhaschen.

Derzeit sucht Queen Elizabeth einen Sous Chef für die Küche und damit potentielle Bewerber auch wissen, worauf sie sich einlassen, verriet Darren McGrady, der 15 Jahre für die Queen kochte, dem "Telegraph" die Essgewohnheiten der britischen Royals.

Wichtig sei bei dem Job vor allem, dass man schnell lerne, welcher Royal welche Essgewohnheiten habe. Man koche schließlich nicht nur für die rund 300 Bediensteten, sondern "auch für eine Familie und für zwei Pensionäre mit speziellen Vorlieben und Abneigungen", sagt McGrady.

Die Queen möge zum Frühstück beispielsweise gerne Cornflakes oder "Special K" mit frischen Früchten aus einem ihrer Gewächshäuser. Zudem gäbe es Macadamianüsse, die Queen Elizabeth in einer Tupperbox aufbewahre.

Zum Mittag esse die Queen gerne weißen Fisch oder gegrilltes Hühnchen mit Gemüse und abends Wild oder Lachs mit Salat. Knoblauch, intensiven Zwiebel- oder Paprikageschmack möge sie gar nicht.

Alle Speisen würden der Queen jeweils in ihrer ganz persönlichen Speisekarte präsentiert werden - mit jeweils zwei Auswahlmöglichkeiten für jeden Gang. Die Monarchin würde dann das wegstreichen, was sie nicht essen möchte.

Unabhängig davon, wo auf der Welt sich die Queen gerade befindet, schätzt sie den Nachmittagstee außerordentlich. Dazu sollte es Teegebäck (Scones) geben - gerne auch schon einmal vorgeschnitten in mundgerechte Häppchen für die Corgis der Queen. Die hätten auch so manchen Grissini-Leckerli bekommen, den die Queen mal eben bei einem Staatsbankett in ihrer Handtasche verschwinden haben lassen soll...

Auch kleine Sandwiches mit Marmelade - selbstverständlich rund und ohne Kruste - sollten zum Tee serviert werden. Dann fehlen noch zwei weitere Leckereien. Schokoladenbiskuitkuchen, wie zu Prinz Williams (30) Hochzeit, oder Ingwerbrot werden immer gerne genommen.

Wenn dagegen Prinz Andrew (53) zu Besuch kommt, sollte die Küche Mangos aufstocken. Er liebt die exotischen Früchte. Bei Prinz Charles (64) wird es etwas komplizierter. Seine BIO-Gerichte müssen separat gekocht werden. Prinz William und Harry (28) konnte man dagegen leicht mit Pizza und Burgern glücklich machen, berichtet McGrady.

Prinzessin Diana (†1997), für die McGrady bis zu ihrem Tod kochte, griff gerne selbst zum Kochlöffel und machte sich Pasta. Prinz Philip (91) schätzt dagegen eher das Schwätzchen in der Küche mit den Angestellten.

Wenn's ums Grillen geht, soll der Gatte der Queen, jedoch fleißig selbst Hand anlegen. Die Köche würden das Fleisch vorbereiten und Prinz Philip würde sich als Grillmeister betätigen. Die Queen würde im Anschluss die Teller abspülen - "und die bekommen eine ordentliche Reinigung wenn sie später zur Speisekammer gebracht werden", erzählt McGrady.

Ein bisschen wehmütig blickt der Ex-Koch der Queen schon zurück - gerade jetzt, wo William und Kate (31) ihr erstes Kind erwarten. McGrady erinnert sich noch, wie er damals den Brei für Prinz William püriert hat. Jetzt würde er schon gerne wieder zum Pürierstab greifen.

Doch diese Zeit ist endgültig vorbei. Ambitionierten Köchen rät er, sie sollen fleißig die ans Königshaus angelehnte TV-Serie "Downtown Abbey" sehen - die Arbeit in der Küche wäre genau so...

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