R wie Reis

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Das Lexikon der Naturkosmetik

Reis bindet auch in kosmetischen Produkten Feuchtigkeit. Im Lexikon der Naturkosmetik stellen wir außerdem Rosmarin und Rosenöl von ihrer kosmetischen Seite vor.

Reis (= Oryza sativa)

Herkunft/Vorkommen: Das Land der Mitte ist auch das Land des Reiskorns. Neben China wird Reis auch in anderen asiatischen Ländern wie Thailand, Japan und Vietnam angebaut.

Wirkung: Ein Teil Reis, zwei Teile Wasser – eine der Grundregeln beim Kochen . Denn Reis bindet Feuchtigkeit. Das kommt auch der Haut zugute! So weist Reiskeimöl einen hohen Anteil an Linol- und Palmitinsäure auf. Gemeinsam mit Vitamin E und seinen Bio-Aktiv-Stoffen, dem Oryzanol, spendet Reis der Haut Feuchtigkeit und beruhigt sie – inklusive natürlichem UV-Schutz.

Anwendung: In Haarpflegeprodukten hilft Reisextrakt gegen eine trockene Mähne. In Hautpflegeprodukten führt gerade die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, dazu, der Haut mehr Geschmeidigkeit und Elastizität zu spenden. Und wegen seiner antioxidativen Wirkung findet man Reiskeimöl auch in Anti-Falten-Cremes.

Rosenöl (= Rosa centifolia Oil)

Herkunft/Vorkommen: Blüten aus Bulgarien, Frankreich, Marokko und der Türkei werden vornehmlich für die Gewinnung des seit Alters her gepriesenen Rosenöls verwendet. Für kosmetische Produkte wird mit Vorliebe die „Rosa centifolia“, auch „Provence-Rose“ genannt, verarbeitet.

Wirkung: Während eine geschenkte Rose schon mal eine sanfte Röte auf das Gesicht zaubern kann, bewirkt das Öl genau das Gegenteil. Es vermindert Rötungen und Entzündungen auf der Haut. Das verdankt das ätherische Öl vor allem der ausgleichenden Wirkung auf unsere Gefäße.

Seine Hauptbestandteile sind Citronellol, Geraniol und Nerol, sowie ungesättigte Fettsäuren. Dadurch wirkt es hautglättend und harmonisiert das Hautrelief.

Anwendung: Rosen sind der Inbegriff der natürlichen Schönheit . Daher versetzen viele Hersteller ihre Produkte mit Rosenöl, das die Haut sanft pflegt und sie zart mit einem süß-blumigen, leicht würzigen Duft parfümiert.

Tipp: Das Rosenwasser hingegen wirkt antibakteriell und wird deshalb häufig für Gesichtswasser verwendet.

Rosmarin (= Rosmarinus officinalis)

Herkunft/Vorkommen: Immergrüne, lederne Blätter und blaue Blüten zieren den Rosmarinstrauch, der im Mittelmeergebiet wild wächst und in Südeuropa angebaut wird.

Wirkung: Rosmarinextrakt wird aus den Blättern und Blüten des Rosmarins gewonnen und ist reich an Kampfer, Gerb- und Bitterstoffen. Er besitzt eine reinigende und klärende Wirkung, weil er antibakteriell, talgregulierend und durchblutungsfördernd ist.

Anwendung: Die anregende, reinigende und desinfizierende Art des Rosmarins hat sich in Schuppenshampoos und bei Pflegelinien für normale bis fettige Haut bewährt. Aber aufgepasst: Rosmarin fördert auch die Zellerneuerung und ist damit gut in Produkten gegen Cellulite aufgehoben.

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