Rauchfrei: Die besten Methoden

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Endlich Rauchfrei! Würden Sie das nicht auch gern von sich behaupten können? Hier finden Sie Tipps, um dem Rauchen endlich erfolgreich den Kampf anzusagen!
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Das neue Jahr ist zwar schon 28 Tage alt, aber um alte Vorsätze, die vielleicht schon wieder vergessen sind, wieder in Angriff zu nehmen, ist es bekanntlich nie zu spät. Deswegen folgt hier ein kleiner, freundlicher Erinnerungsruf an unsere lieben Raucher, die sicherlich am 31. noch groß tönten, dass das ihre allerletzte Zigarette gewesen sei. Mittlerweile dürfte aus der letzten Zigarette das ein oder andere letzte Päckchen geworden sein.

Das ist aber gar nicht schlimm. Jeder erlebt Rückschläge und gerade, wenn es um eine liebgewonnene Nebenbeschäftigungen geht, kann man das ein oder andere Auge zudrücken.

JETZT ist es allerdings an der Zeit den Schweinehund beim Glimmstängel zu packen und anzuzünden, damit er auf alle Ewigkeit verbrannt ist und hoffentlich nicht, wie der Phönix aus der Asche, wieder aufersteht. Sie starten schließlich in ein neues Jahr und in ein neues Lebensgefühl! Diese Worte sind natürlich leicht getippt und noch leichter zu lesen. Wie gehen Sie das ganze Unterfangen "Rauchfrei" also am besten an?

Die effektivsten Wege, um mit dem Rauchen noch heute aufzuhören

Akupunktur:

Wenn Sie sich für die Methode der Akupunktur entscheiden, suchen Sie einen Heilpraktiker auf. Während der Behandlung aktiviert dieser mit Akupunktur-Nadeln Ihre sogenannten Suchtpunkte, welche sich an den Ohren befinden. Durch dieses Prozedere werden die Entzugserscheinungen und auch das Verlangen nach den bösen Glimmstängeln angeblich sofort und auf Dauer gemindert. Allerdings sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, ausdrücklich darauf hinweist, dass diese Methode rein auf einen Placeboeffekt zurückzuführen ist.

Hypnose:

Ebenso, wie bei der Akupunktur, heißt hier die Devise „Der Glaube kann Berge versetzen“. Denn auch für eine Hypnosetherapie gibt es keine fundierten wissenschaftlichen Beweise, dass eine Sitzung der Sucht ein Ende bereiten kann.

Willenskraft:

Sollten Sie sich für den schwierigsten, aber im Prinzip auch einzig effektiven Weg entscheiden, und zwar den der puren Willenskraft, ist Ihnen wohl am besten geholfen. Allerdings sollten Sie sich als Erstes darüber klar werden, dass Sie sowohl mit starken psychischen sowie körperlichen Reaktionen auf den Entzug reagieren werden. Im Internet finden Sie viele Seiten, die Ihnen mit Tipps und Tricks die ersten Tage erleichtern und kleine Alternativen zur Zigarette anbieten.

Ersatztherapie:

Um den Einstieg so einfach, wie möglich zu machen, gibt es Nikotinkaugummis und Pflaster. Somit gelangt weiterhin Nikotin in den Kreislauf und die Symptome werden deutlich gelindert. Gerade für starke Raucher ein angenehmer Kompromiss. Trotzdem sollte nicht auf Dauer und nur, wenn es nötig ist, auf diese Mittel gesetzt werden, da von diesen „Ersatzmitteln“ loszukommen, ähnlich schwer ist, wie die Zigarette aus der Hand zu legen.

Um sich über den Schweregrad Ihrer Abhängigkeit bewusst zu werden, können Sie den internationalen Fagerström-Test durchführen (finden Sie ganz einfach, wenn Sie diesen googeln).

Allgemeine Vorbereitungen

Ganz egal, für welche der Methoden Sie sich entscheiden, am Anfang steht immer der schwerste Schritt, und zwar der, überhaupt erst den Entschluss zu fassen. Bereiten Sie sich ausgiebig auf Ihr Vorhaben vor. Am besten sollten Sie das Projekt „Nichtraucher“ starten, wenn in den nächsten zwei Wochen keine stressigen Termine anstehen. Vermeiden Sie Situationen, in denen Sie zur Zigarette greifen würden, setzen Sie sich ein festes Datum, das Sie visuell im Kalender markieren.

Am Stichtag sollten Sie symbolisch all Ihre Rauchutensilien wegschmeißen und sich ausgiebig mit dem Gedanken befassen. Außerdem sollten Sie sich eine Einkaufsliste machen. Es ist sehr ratsam, dass Sie sich für die erste Zeit ausreichend mit Wasser, Tee und Obst eindecken, da schon in den ersten Stunden der Körper mit Hungerattacken reagiert. Für die Folgezeit sollten Sie außerdem immer Kaugummis, Bonbons oder Lutscher zur Hand haben, um einen kleinen Ersatz für die Lust auf Nikotin zur Hand zu haben und Ihren Mund beschäftigen zu können.

Erfolgschance

Lediglich sechs Prozent der Menschen, die sich vornehmen mit dem Rauchen aufzuhören, schaffen dieses Vorhaben gleich beim ersten Mal konsequent umzusetzen.

Lassen Sie sich davon allerdings nicht entmutigen, denn wie schon Mark Twain sagte: „Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht, ich habe es schon hundert Mal geschafft“

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