Regelschmerzen? Selbsthilfe beim prämenstruellen Syndrom (PMS)

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Die Schmerzen vor den Tagen (PMS) sind für viele Frauen ein Problem.
Foto: Thinkstock

Viele Frauen leiden unter dem pämenstruellen Syndrom (kurz PMS). Das bedeutet allmonatliche Schmerzen bevor die eigentliche Regelblutung einsetzt. Die Uni Marburg hat jetzt eine Studie zur Selbsthilfe bei PMS veröffentlicht.

Stimmungsschwankungen, körperliche Schmerzen oder Appetitveränderungen: Die Sympthome von PMS können vielfältig sein. Viele Frauen sind einem sehr hohen Leidensdruck während den Tagen vor der Periode ausgesetzt.

In Deutschland wird PMS häufig mit Hormonen oder Psychopharmaka behandelt. Die Uni Marburg hat jetzt herausgefunden, dass sich PMS auch mit Verhaltenstherapien behandeln lässt. Dabei spielen Stressbewältigung und Konflikte in der Beziehung eine Rolle, denn diese können ernormen Einfluss auf PMS haben.

Die ersten Ergebnisse der Verhaltenstherapie sind vielversprechend. Bisher werden allerdings nur wenige Frauen behandelt. Ein Team aus Diplom-Psychologinnen hat nun das internetbasierte Selbsthilfetraining „prämensis“ entwickelt.

Und so funktioniert es: In jeder Trainingswoche erlernen die Betroffenen verschiedene Strategien, wie sie besser mit ihrem PMS umgehen und dadurch die PMS-bedingte Belastung selbst reduzieren können. Und das beste: Das rund achtwöchige Training kann bequem von zuhause aus durchgeführt werden.

Hier geht es zur Seite von "Prämensis".

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