Restless-Legs-Syndrom: So finden Sie Ruhe

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Foto: © Yupik PR

Krankheiten bedingt durch Eisenmangel

Es ist bekannt, dass die Behebung eines Eisenmangels bei sonst gesunden Menschen essentiell ist, um Leistungsabfall, Konzentrationsstörungen oder ständige Müdigkeit zu beheben. Aber auch in akuten Krankheitsfällen kann es wichtig sein, den Eisenstatus vom Arzt überprüfen zu lassen.

1. Restless Legs Syndrom (RLS) – Weit verbreiteter, unerträglicher Zwang

Der Kopf will schlafen, aber die Beine machen nicht mit: Sie treiben einen aus dem Bett und verlangen nach Bewegung. Mitten in der Nacht! Nur Umhergehen hilft. Manchmal bis zum Morgengrauen. Dieser unwiderstehliche Bewegungsdrang hat einen Namen: Restless Legs Syndrom, kurz RLS.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass allein in Deutschland vier bis acht Millionen Menschen davon betroffen sind. Die rastlosen Beine führen häufig zu schlaflosen Nächten. Man vermutet, dass beim Restless Legs Syndrom der Dopamin-Stoffwechsel im Nervensystem gestört ist. Dopamin ist ein Botenstoff. Die Lebensqualität leidet erheblich darunter.

Eisenstatus kann bei Restless Legs Syndrom eine große Rolle spielen!

Insbesondere bei der „symptomatischen“ Form des Restless Legs Syndroms ist das Krankheitsbild häufig mit einem Eisenmangel und niedrigen Ferritin-Werten verbunden. Ist zu wenig von dem wichtigen Mineralstoff Eisen im Blut , können die unangenehmen Symptome ausgelöst bzw. auch verstärkt werden.

Erhebliche Verbesserung durch Therapie

Wer ein RLS bei sich vermutet, sollte unbedingt einen Neurologen aufsuchen. Denn ist die Krankheit erst einmal erkannt, lassen sich die Beschwerden durch eine passende Therapie meist erheblich verbessern. Das Missempfinden in den Beinen wird gemildert, die Patienten finden wieder zu Ruhe und Schlaf . Die Lebensqualität verbessert sich.

Weitere Informationen unter: www.rls-gut-behandeln.de

COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)

Oft leiden Menschen mit der Diagnose COPD auch unter einer Eisenmangelanämie oder einem Eisenmangel. Meist sind hier Eisenresorptionsvorgänge im Darm gestört.

Aktuelle Untersuchungen belegen, dass durch die Korrektur des Eisenmangels, bzw. einer Anämie die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Patienten verbessert werden kann.

Therapiebegleitend Eisenstatus überprüfen!

Deshalb ist es wichtig, dass bei vorliegender Grunderkrankung auch der Eisenstatus des Patienten überprüft wird. Diagnostiziert der Arzt bei der Untersuchung einen akuten Eisenmangel oder eine Eisenmangelanämie, kann er ein geeignetes Präparat mit zweiwertigem Eisen empfehlen bzw. verordnen (z. B. ferro sanol duodenal, Apotheke). Dies ist besonders magenschonend und gut bioverfügbar und ermöglicht dem Körper, die leeren Speicher schnell wieder aufzufüllen.

Mehr Informationen unter: www.eisenmangel.de

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