Rethink Homelessness: Obdachlose erzählen ihre Geschichte

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Foto: Screenshot / Rethink Homelessness

Cardboard Stories

Obdachlosigkeit kann jeden treffen. Darauf macht die aktuelle Kampagne Rethink Homelessness aufmerksam, bei der Obdachlose ihre Geschichte auf Pappschildern erzählen.

Obdachlose gibt es überall. In jeder Stadt und jedem Land gehören obdachlose Menschen mittlerweile zum Alltagsbild. Man sieht sie jeden Tag- und trotzdem schauen die meisten Menschen eher weg als hin.

Dabei wird ein Fakt häufig vergessen: Obdachlosigkeit kann jeden treffen. Genau dort möchte die Kampagne Rethink Homelessness ansetzen. Mithilfe der sogenannten Cardboard Stories sollen Vorurteile überdacht und aus der Welt geschaffen werden. Obdachlose erzählen ihre persönliche Geschichte- auf nichts anderem als ihren Pappschildern.

Viele Situationen können dazu führen, dass ein Mensch sein Dach über dem Kopf verliert. Dabei muss es nicht immer um Alkohol, Drogen und Gewalt gehen. Jeder Obdachlose hat seine eigene, individuelle Geschichte zu erzählen- genauso wie jeder Mensch mit Wohnmöglichkeit auch.

Die Kampagne wurde von der Initiative Impact Homelessness in Florida ins Leben gerufen. Die Organisation soll Menschen helfen, von der Straße zu kommen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg in ein neues Leben ist die Akzeptanz der Gesellschaft. Nur wer die Augen öffnet, kann auch helfen. Wer denkt beim Anblick eines Obdachlosen daran, dass dieser einen Universitätsabschluss hat? Hinter den Vorurteilen verstecken sich beeindruckende Geschichten von Menschen, die Roboter gebaut und Kinder groß gezogen haben- und nun auf der Straße leben. Rethink Homelessness zeigt: Es lohnt sich, hinzuschauen.

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