Richtig abschminken: So entfernen Sie Make-up & Co.

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Es gibt Reinigungs-Perlen polieren jeden noch so stumpfen Teint mit sanften Wirkstoffen auf.
Foto: Julian Winslow/ableimages/Corbis

Ein paar klärende Worte

Mit dem Strahleteint wird's nur was, wenn man die Haut richtig reinigt - dann ist im Ausnahmezustand sogar Schwänzen mal erlaubt! Richtig abschminken - so geht's ...

Richtig abschminken: Na dann mal gute Nacht!

Gehören auch Sie zu den Menschen, die keine Lust mehr haben, sich abzuschminken, wenn sie von einer Party nach Hause kommen und nur noch rückwärts ins Bett plumpsen? Die gute Nachricht zuerst: Das ist alles kein Weltuntergang, zumindest nicht für den Teint . Die meisten Make-ups sind heutzutage sehr pflegend, sodass es der Haut nichts ausmacht, wenn sie einmal nicht abgeschminkt wird!

Aber jetzt die Bad News: Für Wühl- und Wälz-Schläferinnen könnte die Faulheit Folgen haben. Schubbert man nämlich mit dem Gesicht auf Kopfkissen und Decke herum, können die Wimpern abbrechen. Und so sieht der Blick für eine ganze Weile müde aus (weniger Wimpern = optisch verkleinerte Augen!). Das dauert vier bis sogar sechs Wochen an, so lange brauchen die neuen Härchen zum Nachwachsen. Wir empfehlen deshalb besonders bei wasserfester Party-Mascara: Eye-Make-up-Remover benutzen.

Das Abschminken dauert höchstens eine gut investierte Minute. Und so geht's: Produkt schütteln und ein Wattepad damit tränken. Augen schließen und das Pad etwa 20 Sekunden sanft aufdrücken, damit sich das Make-up löst. Gut zu wissen: Je weniger an der zarten Haut gewischt und gezerrt wird, desto weniger Fältchen entstehen. Dieses Minimalprogramm reicht allerdings nur im Ausnahmezustand: In der Regel sollte das Gesicht morgens und abends gründlich gereinigt werden. Die Haut ist ein Ausscheidungsorgan und muss von Schmutz befreit werden. Die Zähne putzt man ja auch zweimal täglich.

Richtig abschminken: Alles Typ-Sache

Saubere Haut fühlt sich nicht nur besser an, sie ist auch aufnahmefähiger für die darauffolgende Pflege. Fragt sich nur: Womit reinigen? Milch, Gel, Öl? Um das zu entscheiden, muss man erst mal den eigenen Hauttyp kennen, und viele Frauen schätzen sich völlig falsch ein.

Feuchtigkeitsarme Haut beispielweise wird oft für fettarm gehalten, unreine Haut kann trotzdem trocken sein. Wer so etwas nicht weiß, reinigt und pflegt meist falsch, das stresst den Teint. Egal welcher Typ Sie sind, die Haut darf nach der Reinigung wirklich niemals spannen. So wird der natürlich pflegende, hauteigene Fettfilm zerstört, was zu Irritationen führen kann. Tipp: Einfach mal checken, ob Sie mit Ihrer eigenen Haut-Einschätzung richtig liegen und online eine Hautdiagose durchführen, z. B. unter www.vichyconsult.de

Richtig abschminken: Einmal frische Haut, bitte!

Die Haut verändert sich auch durch Lebensgewohnheiten und natürlich die Jahreszeiten. Gel und Schaum sind generell eher für ölige und Mischhaut-Typen geeignet, Reinigungsmilch oder -öl für trockene und empfindliche Haut . Im Winter braucht aber selbst ölige Haut beim Waschen mehr Pflege, was nicht zuletzt daran liegt, dass unsere Talgdrüsen ab 8 Grad Außentemperatur die Produktion einstellen und kein Fett mehr produzieren - und dann hat der Winterglow keine Chance.

Haben Sie sich auch schon darüber gewundert, dass der Teint irgendwie stumpf wirkt? Grund dafür ist nicht nur die niedrige Luftfeuchtigkeit im Winter, sondern auch unser Alter. Normalerweise erneuert sich die Haut alle 28 Tage von selbst. Leider verläuft dieser Prozess mit den Jahren immer schleppender. Die Folge: Der Glow geht verloren, der Teint wirkt fahl, im Extremfall sogar gräulich. Woran das liegt? An den abgestorbenen Schüppchen auf der Hautoberfläche - die uns niemals den Blick in den Spiegel ruinieren sollten, also: weg damit! Am besten mit einem sanften Peeling für empfindliche Haut , und schon ist der Glow wieder da. Für die nächste, ähem, Party.

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