Risiko Passivrauchen: Kinder sind gefährdet

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Weltweit wachsen 40 Prozent aller Kinder in Haushalten auf, in denen geraucht wird.
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Passivrauchen macht Kinder dick

Das Rauchen in der Nähe eines Kleinkindes ist genauso gefährlich, wie das Rauchen in der Schwangerschaft - das ist das Ergebnis einer neuen Studie.

Wer in der Schwangerschaft raucht, gefährdet die Gesundheit seines Kindes. Mindestens genauso gefährlich: das Rauchen danach. Glauben Sie nicht? Sollten Sie aber. Eine Studie hat ergeben, dass das Rauchen in der Nähe eines Kleinkindes genauso gefährlich ist, wie das Rauchen in der Schwangerschaft.

In Deutschland ist mehr als ein Viertel der nichtrauchenden Bevölkerung regelmäßig Passivrauchen ausgesetzt. Besonders gefährdet: Kinder. Untersuchungen der Universität Montreal zeigen, dass kleine Passivraucher einen größeren Taillenumfang und einen höheren BMI aufweisen, als ihre Altersgenossen. "Diese Gruppe Kinder hat mit den gleichen Folgen zu kämpfen, wie Kinder, deren Mutter während der Schwangerschaft geraucht hat", so Linda Pagani, leitende Autorin der Studie.

"Gerade in den ersten zehn Jahren kann Passivrauchen den Hormonhaushalt der Kinder aus dem Gleichgewicht bringen und das Nervensystem negativ beeinflussen", erklärt Pagani. "Passivrauchen gefährdet Kinder mehr, als jeden anderen." Falls Sie mit dem Rauchen aufhören wollen, es aber nicht schaffen, dann tun Sie es für unsere Kinder - für ihre eigenen und für alle anderen.

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