Romy Schneider: Millionen liebten den Film-Star, aber Sie fand nie die große Liebe

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Romy Schneider: Als freche Sissi behält die Welt den Film-Star immer in Erinnerung.
Foto: Sunset Boulevard/Corbis

Vor 30 Jahren starb die berühmte Schauspielerin

Ihr Leben war voller Höhen und Tiefen … bis der Tod es viel zu früh beendete.

Am 29. Mai 1982 schlug diese Nachricht wie eine Bombe ein: Romy Schneider (43) in ihrer Pariser Wohnung tot aufgefunden!

Selbstmord? Zu viel Alkohol? Tabletten? Auf dem Totenschein stand lediglich: Herzversagen. Später hieß es aber oft: Sie starb an gebrochenem Herzen.

Und das klingt glaubhaft. Millionen liebten die wunderschöne Schauspielerin – aber sie fand nie die große Liebe ihres Lebens.

Schon als Kind bekam der Film-Star kaum Zuwendung. Ihre berühmten Eltern Magda Schneider († 1996) und Wolf Albach-Retty († 1967) hatten nie Zeit, standen viel zu oft vor der Kamera. Mit 15 drehte auch Romy Schneider ihren ersten Film, zwei Jahre später wurde sie als „Sissi“ berühmt.

Privat stand ihr Leben unter keinem guten Stern. Ihre erste große Liebe, Schauspieler Alain Delon (heute 76), betrog und verließ sie. Die Ehe mit Schauspieler Harry Meyen († 54) scheiterte.

Ihr ganzes Glück war Söhnchen David. 1975 heiratete Romy Schneider ihren Privatsekretär Daniel Biasini (heute 63) – und erlitt eine Fehlgeburt. 1977 kam Tochter Sarah zur Welt. Doch das Schicksal kannte kein Erbarmen: 1979 nahm sich Ex-Mann Harry Meyen das Leben.

Ein Jahr später musste sich Romy eine Niere entfernen lassen. Unerträglich war jedoch ihr Schmerz, als Sohn David († 14) beim Klettern über einen spitzen Eisenzaun aufgespießt wurde und starb. Damals lief Romys zweite Scheidung, und ihre Kraft war am Ende.

Dennoch, ein Jahr später, nur wenige Tage vor ihrem Tod, schien es, als wollte sie mit dem französischen Filmproduzenten Laurent Pétin (heute 63) einen Neu-Anfang wagen. Der Film-Star suchte ein Haus auf dem Land. „Es ist ein Leben, das für mich den Frieden verkörpert, Familie und Geborgenheit“, sagte Romy Schneider. Es war ihr nicht vergönnt.

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