Rosazea: Daher kommt sie und so bekommst du sie weg

rosazea
Rosazea ist eine chronische Hautkrankheit
Foto: Istock

Kennst du auch diese kleinen, roten Äderchen im Gesicht? So kannst du etwas gegen Rosazea unternehmen

Fast jede Frau wünscht sich eine makellose Haut, aber nur die wenigsten haben sie. Pickel, Rötungen oder Falten: Irgendetwas hat jede Frau an ihrer Haut auszusetzen. Viele Menschen leiden auch unter vielen kleinen roten Äderchen im Gesicht. Diese nennt man Rosazea. Woher diese Veränderung der Haut kommt und was du dagegen tun kannst, erfährst du hier.

Was ist Rosazea?

Rosazea ist eine entzündliche Hautkrankheit. Sie tritt im Erwachsenenalter auf und ist sehr häufig. Frauen erkranken häufiger. Bemerkbar macht sich Rosazea durch feine, rote Äderchen auf der Haut, die dauerhaft geweitet sind. Es können Knötchen und Eiterpickel auftreten. Rosazea betrifft vor allem Stirn, Wangen und das Kinn. Rosazea ist meist chronisch, aber lässt sich mit Pflege und Medikamenten gut behandeln.

Woher kommt Rosazea?

Noch ist nicht endgültig untersucht, was die Ursache für Rosazea ist. Die Medizin geht davon aus, dass die Entzündungen durch eine Immunreaktion gegen die Haarbalgmilbe ausgelöst wird. Diese Milbe besiedelt die haut von Rosazea-Patienten sehr dicht. Außerdem scheint Rosazea vererbbar zu sein. Oft leiden mehrere Familienmitglieder an der chronischen Hautkrankheit.

Was können Betroffene tun?

Es kommt auf die richtige Hautpflege an. Schon damit kann man jede Menge an seiner Haut verändern. Auch die Inhaltstoffe der Kosmetik sind wichtig. Menthol und Kampfer zum Beispiel sorgen für noch mehr Weitung der Gefäße und somit auch mehr Rötung. Auch auf Alkohol, heiße Getränke und scharfes Essen sollten die Betroffenen verzichten, weil auch diese Dinge die Gefäße weiten.

Starke Sonneneinstrahlung und Stress verschlimmern die Symptome bei den meisten Betroffenen noch zusätzlich. Deshalb sollten Rosazea-Patienten die Sonne meiden und ausreichend Sonnencreme auftragen.

Wie diagnostiziert der Arzt eine Rosazea?

Für den Arzt reicht meist schon ein Blick, um herauszufinden, ob es sich um eine Rosazea handelt. Zusammen mit der Krankengeschichte und den Symptomen des Patienten kann er sich ein genaues Bild machen.

Diese Produkten helfen, wenn du an Rosazea leidest

Video: Die richtige Pflege der Hau bei Rosacea >>>

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