Rotwein gegen Herzinfarkt: Vorbeugen mit dem Rebensaft

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Ein Gläschen Rotwein beugt dem Herzinfarkt vor.
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Gesund genießen

Herzinfarkt ist eine der häufigsten Todesursachen, doch Sie können ihm vorbeugen – mit Rotwein. Wenn Sie die Anzeichen dafür bei sich nicht aufkommen lassen und das Risiko senken möchten, kann Wissenschaftler zufolge ein kleines Glas des gesunden Rebensafts am Tag dabei helfen.

Rotwein liefert gesunde Inhaltsstoffe

Wenn Sie Wein trinken, nehmen Sie automatisch die sogenannten Polyphenole – aromatische Verbindungen im Rotwein – zu sich. Dabei handelt es sich um pflanzliche Stoffe, denen wissenschaftlich nachgewiesen wurde, dass sie vor einem Herzinfarkt schützen. Sie verbessern nicht nur die Blutzirkulation und steigern somit die Durchblutung des Herzmuskels, sondern beugen gleichzeitig auch Entzündungen, Thrombosen und Herzkreislauf-Erkrankungen vor.

Außerdem hat Wein auch einen positiven Einfluss auf die Fettzusammensetzung des Blutes: Sogenanntes schlechtes Cholesterin wird reduziert, das Blut durch den Alkohol verdünnt und der Arterienverkalkung somit vorgebeugt. Insgesamt senkt dies wissenschaftlichen Studien zufolge das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden.

Herzinfarkt vorbeugen: Rotwein in Maßen genießen

Wenn Sie Ihr Herzinfarkt-Risiko mit Rotwein langfristig um bis zu 50 Prozent reduzieren wollen, können Sie sich etwa ein Glas des Rebensaftes pro Tag gönnen. Während für Männer die Idealmenge bei 0,4 Litern liegt, sollten Frauen etwas gemächlicher angehen lassen und maximal 0,3 Liter des Getränks genießen. Wenn Sie Alkohol aus bestimmten Gründen nicht zu sich nehmen, können Sie auch zum alkoholfreien Rotwein-Pulver greifen, welches ebenfalls die hilfreichen Polyphenole enthält.

Rotwein: Nicht für jeden geeignet und nur in Maßen

So gesund die im tiefroten Rebensaft enthaltenen Pflanzenstoffe auch sein mögen – der Konsum von Rotwein ist nicht immer die optimale Lösung, wenn Sie einem Herzinfarkt vorbeugen und gesund bleiben wollen. Sollten Sie beispielsweise mit Nierenleiden zu kämpfen haben, Diabetiker oder schwanger sein, ist die Flüssigkeit nicht die geeignete Wahl für Sie. Bei all den positiven Eigenschaften dürfen Sie nicht vergessen, dass Alkohol letztendlich ein Nervengift ist, das in großen Mengen den Körper, insbesondere das Herz, schwer schädigen kann.

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