Royal Passion: Stürmische Liebe zu einem Prinzen

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Royal Passion erzählt von einer jungen Frau, die sich in einen Prinzen verliebt - er ist der Thronfolger von Großbritannien.
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Royal Passion: Für alle Frauen, die ein neues Märchen brauchen

Für alle Frauen, die 50 Shades of Grey vermissen - der Roman "Royal Passion" lässt unsere Herzen wieder brennen. Eine junge Frau verliebt sich in einen Prinzen, ein Strudel aus Leidenschaft, Liebe und Intrigen beginnt.

Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy …

LESEPROBE aus ROYAL PASSION

Wie alles begann – erste Begegnung mit dem Prinz

„Das Champagnerglas in der Hand, ließ ich den Blick durch den opulent ausgestatteten Rauchersalon schweifen. Über mir hing das Porträt eines Dukes oder irgendeines anderen wichtigen Typen mit Spitzenkrawatte, dessen Blick mich förmlich zu durchbohren und als Betrügerin zu entlarven schien. Frisch gebackene Oxford-Absolventin zu sein, hieß noch lange nicht, dass ich hierhergehörte, in den exklusiven Oxford and Cambridge Club. Die meisten meiner Kommilitonen entstammten altem Geldadel; meine eigene Familie mochte zwar landläufig als vermögend gelten, konnte aber im Gegensatz zu ihnen weder einen berühmten Namen oder einen Titel vorweisen.

Ich trank mein Glas aus und verfluchte insgeheim meine beste Freundin Annabelle, die mich zu der offiziellen Abschlussfeier überredet hatte. »Clara, da bist du ja!« Annabelle stürzte sich auf mich, grub ihre langen, perfekt manikürten Fingernägel in meinen Arm und zerrte mich in Richtung eines Grüppchens junger Männer.

...

»Ich bin nicht auf der Suche nach einem Freund, Belle, das weißt du. Ich bin jetzt Karrierefrau, schon vergessen?« Auch wenn ich meinen Job bei Peters & Clarkwell noch nicht angetreten hatte, war in meinem Leben momentan kein Platz für einen Mann, der mich ablenkte. Belle wusste das ganz genau, trotzdem bestand sie darauf, ihn mir vorzustellen. Gute Ausbildung hin oder her, sie war in dem Glauben erzogen worden, dass eine Heirat immer noch die besten Zukunftsaussichten bot.

...

Ich tauchte in der Menge unter und kämpfte mich auf die andere Seite des Saals, wo ich mich gegen die Wand sinken ließ und am Saum des schlichten schwarzen Etuikleidsherumzupfte – eine Leihgabe von Belle, trotz ihrer Einwände, es sei viel zu trist für den Anlass.

"Sein Gesicht war halb in den Schatten verborgen"

Ein exotischer, würziger Duft stieg mir in die Nase – völlig deplatziert in diesem stickigen alten Gemäuer, in dem das Rauchen verboten war, auch wenn dadurch der Name »Rauchersalon« ad absurdum geführt wurde. Ich hatte die Verbotsschilder an jeder Ecke gesehen, jemand anderes offenbar nicht.

Es dauerte eine Sekunde bis ich begriff, was der Rauch bedeutete, nämlich dass ich nicht allein war.

Ich sah mich um, und als mein Blick auf ihn fiel, flog meine Hand wie von selbst an meine Brust – wo Rauch ist, ist auch Feuer, heißt es. Und, gütiger Himmel, hier passte der Spruch wie die Faust aufs Auge. Der Mann stand in der Terrassentür, eine dünne Zigarette hing zwischen seinen Lippen, die zu einem lässigen Grinsen verzogen waren.

Sein Gesicht war halb in den Schatten verborgen, trotzdem konnte ich ein markantes Kinn und blaue Augen ausmachen. Ich wusste auf Anhieb, dass er einer jener reichen und mächtigen Männer war, von denen Belle vorhin gesprochen hatte. Eine Aura von Autorität und Männlichkeit umgab ihn, auf die mein Körper instinktiv zu reagieren schien.

Unwillkürlich trat ich auf ihn zu, als hätten meine Füße plötzlich ein Eigenleben entwickelt. Nun, da ich ihn besser erkennen konnte, fiel mir auf, dass er noch ein weiteres Merkmal aufwies – er war attraktiv, auch wenn es unfair sein mochte. Er hatte ein Gesicht, das Engel zum Weinen bringen und unter Göttern Kriege entfachen könnte – Gesichtszüge wie gemeißelt und eine goldene Bräune, wie man sie nur an exotischen Stränden bekam. Sein Haar war schwarz und leicht zerzaust.

"Sein arrogantes Lächeln verriet mir, dass er meine Gedanken gelesen hatte."

Für den Bruchteil einer Sekunde stelle ich mir vor, wie es wäre, meine Hände in dem schwarzen Schopf zu vergraben. Reiß dich zusammen, befahl ich mir streng. Es mochte eine ganze Weile her sein, seit ich das letzte Mal Sex hatte, aber dass ich so heftig auf einen Wildfremden reagierte, war ziemlich peinlich, auch wenn er natürlich keine Ahnung hatte, was in meinem Kopf vorging –doch sein arrogantes, verführerisches Lächeln verriet mir, dass er meine Gedanken gelesen hatte.

In seinen Augen hingegen sah ich kein Lächeln, sondern ein loderndes Feuer, das mich in Brand zu stecken schien, und ich spürte, wie sich mein Inneres zusammenzog. Von diesem Mann sollte ich mich fernhalten. Um jeden Preis.

Dass er hier ungeniert rauchte, verriet seinen mangelnden Respekt vor Vorschriften. Oder vor Menschen. »Ich glaube, hier ist Rauchen verboten«, bemerkte ich. Mir war sehr wohl bewusst, dass ich wie die letzte Spießerin klang, aber ich war es leid, dass die Reichen und Schönen ständig ihre eigenen Regeln schufen, und etwas an seinem Blick ließ mich ahnen, dass ich nicht mehr für ihn war als ein Spielzeug, das ihm gerade recht kam, um sich ein bisschen zu amüsieren.

»Ich bitte vielmals um Entschuldigung«, sagte er und grinste dabei. Der kultivierte Tonfall der britischen Upper Class war unverkennbar. »Willst du mich wegen ungebührlichen Benehmens melden?«

...

Eine verlegene Röte schoss mir in die Wangen. Am liebsten hätte ich dieses überhebliche Grinsen weggeküsst, zwang mich jedoch, den Gedanken ganz schnell zu verdrängen.

Nun, da er im Licht stand, kam er mir vage bekannt vor. Vielleicht einer von Belles Bekannten von irgendwoher? Auf der Uni war er jedenfalls nicht gewesen, dort wäre er mir aufgefallen, so viel stand fest. Diese kristallblauen Augen und das dunkle Haar, das irgendwo zwischen adretter Gepflegtheit und Popstar-Wildheit rangierte, hätte ich nie im Leben übersehen können, von seinen breiten Schultern ganz abgesehen. Wie konnte ich ihn kennen und auch wieder nicht?

Mein Blick heftete sich auf den offenen Hemdkragen unter seinem maßgeschneiderten Sakko und der halb gelösten Krawatte, während ich mir den Oberkörper ausmalte, der sich unter all der Kleidung verbarg. Allein bei der Vorstellung musste ich mir auf die Lippe beißen. Stand ich allen Ernstes hier herum und erging mich in Fantasien über einem Wildfremden – noch dazu vor seinen Augen? Vielleicht hatte Belle ja doch recht, und ich brauchte einen Mann.

"Sein cooles Lächeln war waffenscheinpflichtig"

Er zog eine Braue hoch, und ich wandte beschämt den Blick ab. Natürlich war ein Mann wie er daran gewöhnt, von Frauen angestarrt zu werden. Er brauchte nicht zu wissen, dass er mich komplett aus dem Konzept brachte – andererseits wusste er bestimmt ohnehin längst, dass sein cooles Lächeln waffenscheinpflichtig war.

»Rauchen ist übrigens gesundheitsschädlich.« »Du bist nicht die Erste, die mir das sagt, Süße«, erwiderte er. Trotzdem drückte er die Zigarette an der Hauswand aus, trat zurück ins Zimmer und schnippte den Stummel mit einer selbstsicheren, flüssigen Handbewegung in den Abfalleimer, als gebe es nicht den geringsten Zweifel, dass er treffen würde – es war, als würde sich die Welt nur so drehen, dass sie ihm stets zu Diensten war.

Mittlerweile war ich fast sicher, dass ich ihn irgendwoher kannte; und wer auch immer er sein mochte, er machte sich einen Spaß auf meine Kosten. »Sind wir uns schon mal irgendwo begegnet?« »Das hätte ich sicher nicht vergessen«, erwiderte er, während sein Blick über mich hinwegglitt und ich spürte, wie mich ein Schauder überlief. »Ich gehe eher davon aus, dass mein Ruf mir vorausgeeilt ist.« »Aha, ein Frauenheld also?«, fragte ich. Wundern würde es mich nicht.

»So etwas in der Art«, antwortete er, und sein Tonfall war bedeutungsschwanger.

Ich trat einen Schritt näher und streckte ihm die Hand hin. Vielleicht dachte er ja, dass er nichts über sich preisgeben konnte, bevor er meinen Namen nicht kannte. »Ich bin übrigens Clara.« »Freut mich, deine Bekanntschaft zu machen, Clara.«

Er umschloss meine Hand und führte sie ohne zu zögern an seine Lippen. Die Luft vibrierte förmlich vor Spannung, und ich spürte, wir mir leicht schwindlig wurde und sich mein Magen zusammenzog. Ich wollte mich losreißen. Nein, ich musste mich losreißen.

Belles Worte hallten in meinem Kopf wider. Aber in Wahrheit wollte ich nicht, dass er mich losließ, stattdessen hätte ich mich am liebsten an ihn geschmiegt – gerade als ich drauf und dran war, meinem Impuls zu folgen, erschien eine bildschöne Blondine auf dem Korridor und blieb abrupt stehen.

"Er schmeckte nach wilden Nächten und verwegener Hingabe"

Ich musste ihm meine Hand entziehen, um den Zauber zu durchbrechen, doch als ich mich lösen wollte, packte er meinen Arm und zog mich mit einem Ruck an seine Brust. Seine Lippen pressten sich mit einer Eindringlichkeit auf meinen Mund, wie ich es nur aus Filmen kannte. Kräftige Arme umschlangen meine Taille, und eine Hand legte sich besitzergreifend um meinen Hinterkopf. Er schmeckte nach Nelken und Bourbon, nach wilden Nächten und verwegener Hingabe.

Unwillkürlich öffneten sich meine Lippen, als er mit seiner Zunge darüber strich. Sein Kuss war kraftvoll –dominant –, und ich spürte, wie ich mich seiner Kontrolle ergab, mein Körper in der Hitze unserer Umarmung dahinschmolz.

Langsam strich er mit der Zunge an meinen Zähnen entlang, lud mich ein, den Mund ein wenig weiter zu öffnen, um ihm Zugang zu gewähren. Tief ließ er seine Zunge in meine Mundhöhle gleiten, sog meine Lippen mit genüsslicher Langsamkeit zwischen die seinen und umschloss sie. Meine Knie wurden weich, sodass ich fürchtete, zu Boden zu sinken, doch er zog mich noch enger an sich, während seine Hand auf meinem Rücken abwärts wanderte sich und sich knapp über meinem Hinterteil auf meinen Rücken legte. Die Intimität der Berührung spornte mich an. Meine Finger vergruben sich in seinem seidigen Haar, während ich seinen Kuss erwiderte in der Gewissheit, hilflos zusammenzusinken, wenn er mich nicht festhalten würde.

Viel zu schnell ließ er mich los, nur seine Hand ruhte noch auf meinem Rücken. Taumelnd wich ich einen Schritt zurück, doch er fing mich auf, als hätte er bereits geahnt, dass ich ins Straucheln geraten würde. Natürlich – ein Mann, der so küssen konnte, wusste, was passieren würde. Eigentlich müsste man ihm ein Etikett ankleben: Vorsicht! Inhalt kann zu extremer Erregung führen!

Ich suchte sein Gesicht nach einem Hinweis ab, weshalb er mich geküsst hatte, während sich mein Körper immer noch nach ihm sehnte, aber ich erkannte nur eins: eine wilde Leidenschaft in seinen Augen, die mir den Atem raubte. Es dauerte einen Moment, bis ich ein Wort herausbekam.

»Wieso?«, fragte ich mit vorwurfsvollem Unterton. »Meine Motive sind nicht gerade edelmütig.« Er nahm seine Hand von meinem Rücken und trat einen Schritt zurück. Augenblicklich vermisste ich die Wärme seiner Berührung. »Diese Frau war ein schrecklicher Fehler von mir.«

»Du hast mich geküsst, um nicht mit deiner Exfreundin reden zu müssen?« »Als Exfreundin würde ich sie nicht bezeichnen, trotzdem bitte ich vielmals um Entschuldigung«, erklärte er, obwohl kein Funke Reue in seinem Tonfall mitschwang. Stattdessen trat ein kalter Ausdruck in seine Augen. Es war, als verhärte sich das feurige Blau zu kristallharten Saphiren. Er kam einen Schritt auf mich zu, zögerte jedoch und wechselte die Richtung und ging zur Terrasse.

….

Offensichtlich hatte er nicht vor, das Geheimnis um seine Identität zu lüften, obwohl ich ihm geholfen hatte, einer Konfrontation mit seiner Ex zu entgehen. Ich war nur ein praktisches Mittel zum Zweck gewesen – bei dem Gedanken schämte ich mich in Grund und Boden. Aber solange ich in seiner Nähe war, konnte ich keinen klaren Gedanken fassen.

Hatte ich mir bloß eingebildet, dass unser Kuss geradezu magisch gewesen war?

….

Einen Tag später ...

»Hast du zufällig vergessen, mir etwas zu erzählen, Clara?« Ich sah sie fragend an. Belle und ich waren nicht nur perfekte Zimmergenossinnen gewesen, weil wir uns mochten, sondern weil keine von uns die andere bespitzelte. Das war auch nicht nötig. Belle spielte grundsätzlich mit offenen Karten, und da mein Leben in viel langweiligeren Bahnen verlief als ihres, wusste sie ebenso gut über mich Bescheid wie ich über sie.

»Was ist los, Belle?«, fragte ich leise und spürte, wie sich mein Magen verkrampfte. »Du siehst aus, als würde dir gleich schlecht werden.«

Sie stieß ein nervöses Lachen aus, das in einen Kicheranfallumschlug. »Es ist … bloß … so … absurd.« Ich wollte eine der Zeitungen schnappen, aber Belle riss sie weg. »Vielleicht willst du dich lieber erst hinsetzen«, sagte sie lächelnd.

Eisige Furcht packte mich. Ich hatte mir nichts zuschulden kommen lassen, deshalb gab es keinerlei Grund, weshalb Belles Aufregung irgendetwas mit mir zu tun haben sollte. Aber es war so. Ich wusste es. Sie sah aus, als würde sie vor Spannung gleich platzen.

»Los, raus mit der Sprache.« Meine Ungeduld wuchs mit jeder Sekunde. Sie schob mir eines der Klatschblätter zu, auf dessen Titelseite ein Foto von zwei küssenden Gestalten zu sehen war. Deswegen führte sie sich so auf? Ich hob eine Braue, worauf sie mir eine zweite Zeitung zuschob. Dieses Foto war klarer, trotzdem dauerte es einen Moment, bis der Groschen fiel. Ich erkannte die Vertäfelung und die Terrasse dahinter. Und dann die beiden Gestalten – mich selbst und den geheimnisvollen Unbekannten von der Abschlussfeier im Oxford andCambridge Club. Augenblicklich kehrte die Erinnerung zurück.

Sein seidiges Haar. Der Geschmack nach Nelken und Bourbon auf seinen Lippen. Meine Haut prickelte bei der Erinnerung, sehnte sich nach seiner Berührung.

Es mochte ein märchenhafter Kuss gewesen sein, aber das erklärte noch lange nicht, weshalb wir damit auf den Titelseiten der Klatschpresse gelandet waren. »Ich verstehe das nicht«, sagte ich, doch dann fiel mein Blick auf die Schlagzeile, und ich begriff. »Die Reporter da draußen?«

Belle nickte. Wie hatte ich ihn nicht erkennen können?

Allem Anschein nach hatte ich die letzten Monate in einem völlig anderen Universum gelebt. Dämlich, naiv, unschuldig – die winzige Stimme in meinem Hinterkopf schnalzte missbilligend. Dann fiel mir wieder ein, was mich aus dem Schlaf gerissen hatte. Erschrocken packte ich Belle am Arm. »Ich?« Mein Mund fühlte sich staubtrocken an.

»Du bist diejenige, die mit dem verdammten Prinzen geknutscht hat«, stieß Belle mit einer Mischung aus Neid und Bewunderung hervor.

...

»Oh mein Gott«, stöhnte Belle. »Und siehst du ihn wieder?« Bei der Vorstellung jagte ein heißer Schauder durch meinen Körper. »Das bezweifle ich. Schließlich hat er mich nur geküsst, um nicht mit seiner Ex reden zu müssen.« Grinsend zeigte Belle auf die Titelseite. »Also für mich sieht es so aus, als hätte er es genossen. Und dass du es hast, weiß ich ja.«

...

Belles Laptop lag auf dem Küchentisch, ich zog es zu mir heran und gab Alexanders Namen ein. Augenblicklich hatte ich Dutzende Promiseiten und Online-Klatschmagazine vor mir. Ja, es gab keinen Zweifel: Der unfassbar sexy Typ von meiner Abschlussfeier war definitiv Prinz Alexander, und Belle hatte völlig recht – er war mit zahllosen bildschönen Frauen abgelichtet worden. Auf jedem einzelnen Foto standen eine langbeinige Blondine, eine vollbusige Rothaarige oder gar Zwillinge neben ihm. Ich bezweifelte, dass er nur Sightseeing mit ihn gemacht hatte.

Verärgert, dass ich mich überhaupt dazu hatte hinreißen lassen, knallte ich den Laptop, wandte mich ab und mein Blick fiel direkt auf den Haufen Klatschzeitschriften, die sich immer noch auf der Arbeitsplatte stapelten. Gerade als ich sie zerknüllen und in den Müll befördern wollte, läutete es.

»Bestimmt hat sie schon wieder die Schlüssel vergessen«, murmelte ich und drückte auf die Gegensprechanlage. »Miss Bishop?« Eine förmliche Männerstimme drang durch den Lautsprecher.

»Kein Kommentar«, sagte ich eilig. Wie lange würde es wohl dauern, bevor sie das Interesse verloren? Eine Woche? Zwei? Konnte ich mich allen Ernstes so lange in meiner Wohnung verbarrikadieren?

»Ich bin nicht von der Presse«, sagte er. »Ich bin hier, um Sie abzuholen.«

»Mich abholen?« Automatisch musste ich an meine Mutter denken, die inzwischen vermutlich vor Wut schäumte, weil ich mich nicht gemeldet hatte. Ich sah auf mein Handy. Zehn versäumte Anrufe von ihr.

»Prinz Alexander von Cambridge wünscht Sie zu sprechen.«

...

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Die ganze Geschichte von Clara und Prinz Alexander könnt ihr in diesem Buch lesen: " Royal Passion " von Geneva Lee. Die Serie besteht aus drei Teilen, dieser Auszug stammt aus Band 1.

Blanvalet Verlag | ISBN: 978-3-7341-0283-7

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