Sabine Kaack: Niemand wusste von ihren schweren Schicksalsschlägen

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Sabine Kaack lebt heute sehr bewusst, liebt gesundes Essen.
Foto: Imago / Sven Simon

„Mein Glaube hilft mir, jeden Tag zu überstehen“

Das Schicksal meinte es nicht immer gut mit ihr. Sabine Kaack (53) hat viele geliebte Menschen verloren: ihren Opa, eine gute Freundin, gleich vier ihrer Kollegen von der ZDF-Serie „Diese Drombuschs“ .

Doch obwohl der Tod sie ihr Leben lang begleitet, verlor die Wahl-Berlinerin nie ihre Kraft und Fröhlichkeit. Auch nicht, als ihre Ehe nach 16 Jahren scheiterte. Im Gespräch verrät die Schauspielerin, wie sie mit diesen Schicksalsschlägen umgeht.

Frau Kaack, wie geht es Ihnen, drei Jahre nach der Trennung von ihrem Mann?

Sabine Kaack: Ganz gut. Es war ja keine plötzliche Geschichte. Wir haben uns langsam auseinandergelebt. Die Trennung war der richtige Schritt. Danach habe ich mich wie befreit gefühlt. Eine Trennung ist ja immer auch eine Chance, etwas Neues zu erleben.

Wie werden Sie Weihnachten verbringen?

Sabine Kaack: Mit meinem Sohn zusammen. Wir machen das ganz traditionell, backen Kekse und ein Knusperhäuschen. Auch mit meinen Freundinnen treffe ich mich in dieser Zeit, um zusammen zu stricken.

Gehen Sie in die Kirche?

Sabine Kaack: Ja, sehr gerne. Das ist ein fester Bestandteil von unserem Weihnachten . Ich zelebriere das richtig mit meiner Mutter und meinem Sohn. So etwas festigt den Familiensinn. Ein wichtiges Ritual, das die Menschen zusammenbringt.

Wie wichtig ist Ihnen Ihr Glaube?

Sabine Kaack: Ich brauche meinen Glauben für mein Leben. Er hilft mir, jeden Tag zu überstehen. Es gibt mir Kraft zu wissen, dass eine höhere Macht über mich wacht. Ich glaube auch an Schutzengel.

Haben Sie schon einmal erlebt, dass ein Schutzengel Sie gerettet hat?

Sabine Kaack: Nicht in dieser Form. Ich habe eher eine kontinuierliche Verbindung zu ihnen. Für mich ist das sehr wichtig, es gibt mir Sicherheit und ein Gefühl der Geborgenheit.

Sie mussten viele Schicksalsschläge durchleben ...

Sabine Kaack: Ja, es fing mit meinem Opa an, der gestorben ist, als ich 11 war. Ich habe ihn damals aufgebahrt gesehen – das war für mich ein ganz prägendes Ereignis.

Dennoch wirken Sie sehr lebensbejahend. Wie schaffen Sie das?

Sabine Kaack: Ich habe einfach ein positives Lebensgefühl und freue mich auf jeden Tag, den ich nach meinen Vorstellungen nutzen darf.

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