Sam Simon: Todkranker Miterfinder der Simpsons spendet sein Vermögen

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Foto: Sam Simon: Getty Images/ Bild Homer Simpson: 20th Century Fox

Millionen für gute Zwecke

Mehr als 100 Millionen Euro verdiente Sam Simon dadurch, dass er zusammen mit Matt Groening die Simpsons erschuf. Jetzt will er sein Geld für einen guten Zweck spenden.

Seit Ende der 80er Jahre sind Die Simpsons (engl. The Simpsons) nicht mehr aus dem internationalen Fernsehen wegzudenken. Jahrzehntelang ist die Serie, die von Matt Groening und Sam Simon gemeinsam ins Leben gerufen wurde, ein Garant für gute Laune.

Obwohl Miterfinder Sam Simon seine Geschäftsbeziehung mit Kollege Matt Groening bereits im Jahr 1993 auflöste, verdient der 59-Jährige bis heute an den Tantiemen für die Sendung. Insgesamt beläuft sich Simons Privatvermögen auf über 100 Millionen US-Dollar. Jetzt spendet er sein Geld für gute Zwecke.

Vor zwei Jahren wurde Sam Simon von seinen Ärzten mitgeteilt, dass er unheilbar an Darmkrebs erkrankt sei. Sie gaben ihm nur noch wenige Monate Zeit. In einem Interview mit der amerikanischen Journalistin Maria Shriver spricht Simon darüber, dass ihm seine unheilbare Krankheit die Augen dafür geöffnet habe, dass er noch viel zu geben hat.

Einen Großteil seines Geldes spendet der international erfolgreiche Produzent für die Tierrechtsorganisation PETA. Im Interview erklärt Simon, warum ihm gerade Tiere so am Herzen liegen: "Ich fühle mich in der Verantwortung, für diejenigen zu sprechen, die es selbst nicht können." Außerdem hat Sam Simon ein Hilfsprojekt für bedürftige Familien ins Leben gerufen, damit diese mit warmen Mahlzeiten versorgt werden können.

Glücklicherweise blieben Sam Simon mehr als die ursprünglich prognostizierten drei Monate. Dennoch können seine Ärzte nichts weiter tun, als ihm am Leben zu erhalten. Eine Heilung ist ausgeschlossen. Nichtsdestotrotz ist Simon nach eigener Aussage so glücklich wie noch nie zuvor in seinem Leben. "Ich bin umgeben von Menschen, die mich lieben und sich um mich kümmern würden, die alles für mich tun würden. Das ist ein gutes Gefühl. Das nennt man Glück."

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