Sarah Biasini spricht über Romys Vermächtnis

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Die Tochter von Romy Schneider

Ein Blick in ihre Augen würde heute noch die Welt einen Moment lang stillstehen lassen. Romy Schneider († 43) ist fast 30 Jahre nach ihrem frühen Tod am 29. Mai 1982 unvergessen. Vor allem lebt sie im Herzen von Tochter Sarah Biasini (34) weiter. Jetzt will die junge Schauspielerin das geheime Vermächtnis von Mama weitergeben.

Sie durfte ihre Mutter ja nur fünf Jahre für sich haben, wie sie sagt. Dennoch waren es reiche Jahre, die sie lehrten, dass die Liebe über den Tod hinausgeht, stärker ist als er.

„Es ist sehr traurig, dass meine Mutter so früh gestorben ist. Aber ich wurde mit Liebe verwöhnt. Es gibt Kinder, die viel mehr erleiden müssen. Ich hatte großes Glück“, so Sarah Biasini.

Wie ihre Mutter wirklich war, will die bildschöne Tochter in einem Fotoband, der demnächst in Frankreich und auch in Deutschland erscheint, zeigen. Alles über sie erzählen. Wie wir erfuhren, beinhaltet er geheime Dokumente und unbekannte Fotografien der grandiosen Schauspielerin. Wir forschten nach.

Sarah Biasini, die nicht nur das Lachen von ihrer Mama geerbt hat, erklärt: „Die Menschen sollen von Romy Schneiders Anmut und ihrer Schönheit überwältigt werden, von ihrem Leben mit all seinen Dramen.“ Sie ist heute so stolz auf ihre Mama. Tragisch: Romy Schneider verlor nach dem Tod ihres Sohnes David († 14), der beim Spielen ums Leben kam, viel zu früh den Lebensmut.

In Sarah Biasini jedoch leben die wunderbaren Erinnerungen an eine strahlende Romy Schneider weiter. Bis heute besitzt sie ein Medaillon, das das Bild ihrer jungen Mutter zeigt. Vielleicht ein kleiner Trost für Sarah Biasini, die aus Romys zweiter geschiedener Ehe (1975 bis 1981) mit Daniel Biasini (62) stammt.

Doch nicht nur das Schmuckstück, vor allem die gemeinsamen Erlebnisse hütet sie wie einen Schatz: „Ich erinnere mich an das Frühstück im Bett, an Kitzeln, Versteckenspielen, an spaßige Boxkämpfe.“ Momente, in denen Romy Schneider keine Rolle spielte, so sein durfte, wie sie wirklich war: eine liebevolle Mama! Empfindungen, die auch Sarah prägten, ihr Halt gaben.Neben diesen vielen schönen Momenten hat sich vor allem der Tod tief in ihr Gedächntnis gebrannt. Bis heute glaubt Sarah Biasini, ihre sterbende Mutter umringt von Sanitätern durchs Schlüsselloch gesehen zu haben. Dabei war sie gar nicht dort! Kindliche Fantasie? Eine übersinnliche Erfahrung? Es wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Heute weiß die erwachsene Sarah Biasini: „Meine Mama war stark und zerbrechlich zugleich.“ Genau so, mit all ihrer Schönheit und Liebe, wird sie sie für immer im Herzen tragen.

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