Schlafstörungen bei Vollmond

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Schlafstörungen bei Vollmond
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Schlafstörungen: Schlechter Schlaf bei Vollmond

Schäfchen zählen, warme Milch mit Honig oder Baldrian? Bei Vollmond fällt das Einschlafen oft besonders schwer. Aber wieso schlafen wir in dieser Nacht eigentlich so schlecht? Wir verraten, was für unsere Schlafstörungen bei Vollmond verantwortlich ist.

Wenn wir uns im Bett von einer Seite zur anderen wälzen und kein Auge zu tun, zeigt ein Blick aus dem Fenster meist, warum: Es ist mal wieder Vollmond. Doch wieso verursacht der bei vielen Menschen Schlafstörungen ? Ist der Vollmond einfach zu hell? Oder seine Gravitation zu stark? Alles falsch, sagen Forscher der Universität von Basel. Schuld sind stattdessen unsere Vorfahren aus der Steinzeit, so das Ergebnis der Schweizer Studie, die 2013 in dem Magazin „Current Biology“ veröffentlicht wurde.

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Im ersten Schritt untersuchten die Wissenschaftler den Schlaf von 33 Probanden. In einer Vollmond-Nacht brauchten diese rund fünf Minuten länger, um einzuschlafen, und schliefen im Schnitt 20 Minuten weniger als während des restlichen Monats. Der Grund für die Schlafstörungen liegt in unseren Genen , vermuten die Forscher. Denn für unsere Vorfahren war ein leichter Schlaf bei Vollmond lebenswichtig.

Schlafstörungen in Genen verankert

„Vor Hunderten von Jahren machte es durchaus Sinn, während einer Vollmond-Phase nicht zu schlafen, wenn es sehr hell war und damit ein höheres Risiko bestand, angegriffen zu werden“, erklärt Studienleiterin Dr. Silvia Frey, wie Dailymail.co.uk berichtet. Das würde bedeuten, dass unsere innere Uhr, die den Schlaf reguliert, auf den Mond-Zyklus abgestimmt ist – und zwar noch heute. Bei Vollmond schalten wir automatisch auf Hab-Acht-Stellung.

Tipps gegen Schlafstörungen

Für alle Schlafmützen, die bei Vollmond kein Auge zu tun, ist die Erkenntnis der Schweizer Forscher leider kein großer Trost. Hilfreicher sind dagegen die Ergebnisse der amerikanischen „ReDormin Sleep Study“. Denn die hat im April 2013 herausgefunden, dass Sex am Abend für sechs Minuten mehr Schlaf sorgen kann. Und Yoga vor dem Schlafengehen sogar für ganze 64 Minuten Extra-Schlaf! Welche Faktoren außerdem unsere Schlafdauer beeinflussen, erfahren Sie in der Bildergalerie.

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