Schlammbad

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Wellness-News

Nofretete war eine echte Trendsetterin. Schließlich gilt sie auch heute noch als die erste bekannte Lippenstiftträgerin und hat auch noch eine Wellness-Methode erfunden: das Schlammbad. Mochten andere Ägypterinnen - sehr viel später - in Milch und Honig baden, die Hauptfrau von Echnaton zog es vor, im Schlamm des Nils zu baden. Geboren war die Fango-Packung. Dass das Schlammbad gewirkt hat, ist Geschichte. Die Schönheit der Nofretete gilt aber noch heute als legendär.

Schlamm, Erde, Moor, Ton, Lehm, alles was richtig dreckig aussieht, galt damals wie heute als Schönheitselixier. Die Wirkung gibt den Ägyptern, Griechen und Römern Recht. Tief in den Mooren stecken urzeitliche Pflanzenextrakte. Diese Überbleibsel aus Farnen und Urgräsern sorgen dafür, dass der Schlamm reich an hochwertigen Proteinen und Mineralien ist. Diese Mischung aus Magnesium, Zink, Kieselerde, Kalzium und Vitaminen wirkt auf die Haut entspannend, beruhigend und entzündungshemmend.

Besonders wohltuend gilt Schlamm nach Sport. Die Muskeln und Gelenke werden beruhigt und die Haut mit Nährstoffen versorgt. Weil nicht jeder nach dem Joggen in den Nil-Schlamm springen kann, bieten fast alle Wellness-Einrichtungen Fangobehandlungen an. Wer sich lieber zu Hause mit Heilerde bestreicht, findet in Drogerien auch Produkte für den Heimgebrauch. Wussten wir es doch schon immer: Im Dreck spielen macht schön und gesund.