Schlank durch Schwimmen: Gesund abnehmen

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Wer abnehmen möchte, sollte lieber etwas langsamer und dafür länger schwimmen.
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Abnehmtipps

Schwimmen ist mehr als gesund. Es hilft beim Abnehmen und ist Balsam für die Seele. Schwimmen Sie sich gesund und schlank! So einfach geht's.

Mit gleichmäßigen Zügen durchs Wasser gleiten, den Stress des Tages verabschieden, sich einfach treiben lassen. Ohne Zweifel: Schwimmen hilft beim Abnehmen, ist gesund und Balsam für unsere Seele. Genauso wie für unseren Körper, stärkt es doch Gelenke, Muskeln und Organe. Fünf gute Gründe, dem kühlen Nass die Treue zu halten.

Geschmeidige Gelenke

Wir sitzen zu viel, laufen auf Schuhen mit Absätzen, führen immer wieder die gleichen monotonen Bewegungen aus - kurz: Unsere Gelenke werden nicht gerade sorgsam behandelt. Entschuldigen wir uns doch mit einem sanften, schonenden Ausgleich! Nichts eignet sich besser zum Abnehmen als das Schwimmen. Der Wasserauftrieb beschert den Gelenken eine Auszeit, nur zehn Prozent unseres Körpergewichts lasten dann auf ihnen. Gleichzeitig werden durch die regelmäßigen Schwimmzüge die Gelenkknorpel optimal mit Sauerstoff versorgt. Schon nach zehn Minuten stellt sich der positive Effekt ein. Hüfte, Knie, Schulter, sogar Fuß- und Handgelenke werden geschmeidig. Auch mit Aqua-Jogging lässt sich gesund abnehmen: Wie beim normalen Joggen werden dabei alle Muskelpartien beansprucht, die Gelenke aber vom harten Aufprall auf Asphalt verschont.

30-45 Minuten Schwimmen pro Woche sind ideal, um gesund abzunehmen

Tolle Rundungen

Wasser hat einen 14-mal höheren Widerstand als Luft. Da wird jede Bewegung zum kleinen Kraft-Work-out für den kompletten Körper. Schon mit einem leichten Schwimmtraining verbrennen wir rund 500 Kalorien pro Stunde, beim intensiven Bahnenziehen sogar bis zu 700 Kalorien. Hüftgold hat also keine Chance. Auch in einem anderen Punkt profitiert die Hüfte: Schwimmen und Wassergymnastik können das Fortschreiten einer Arthrose verhindern .

Gesunde Beine

Pro Minute pumpen unsere Venen mindestens 60-mal das Blut aus den Beinen zurück zum Herzen. Kein leichter Job, vor allem wenn wir viel stehen, sitzen und uns kaum bewegen. Sind die Venen überfordert, bekommen wir geschwollene Beine, später können auch Krampfadern und Besenreiser entstehen. Auch hier hilft der Sprung ins kühle Wasser: Schwimmen erzeugt einen natürlichen Kompressionsdruck auf die Venen und entlastet sie. Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße wieder besser zusammen. Die Muskelaktivität der Waden unterstützt die Venen.

Starker Oberkörper

Jeder Schwimmstil fordert und fördert die Muskeln an Armen und Schultern. Die Folge: wunderbar modellierte und dennoch schlanke Oberarme und eine gekräftigte Schulterpartie! Beim Kraulen beispielsweise kommen von hier 50 Prozent der benötigten Kraft. Beine und Rumpf steuern zusammen die restlichen 50 Prozent bei. Beim Brustschwimmen profitieren zusätzlich die seitlichen Muskeln unseres Oberkörpers. Wenn sich die Hände vor dem Körper teilen, werden sie besonders beansprucht. Das gibt nicht nur Kraft, sondern auch eine schön definierte und feste Silhouette.

Schmerzfreier Nacken

Schwere Umhängetaschen, Büroarbeit, zwischen Schulter und Kopf geklemmte Handys - da kann der Nacken schon mal verspannen. Entlastung finden wir beim Schwimmen: Durch die Bewegungen der Arme lockert sich die Muskulatur im Schulter-Nacken-Bereich und wird besser durchblutet. Wichtig: beim Brustschwimmen nicht die Halswirbelsäule überstrecken. Das belastet den Nacken zusätzlich. Vermeiden können wir die Fehlhaltung, indem wir beim Ausatmen mit dem Kopf kurz unter Wasser gehen.

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