Schlechte Gedanken: Der Kuss des Todes für die Liebe

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Negative Gedanken können die Liebe zerfressen.
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5 hässliche Gedanken, die deine Liebe zerstören

Am Anfang ist in der Liebe alles wunderschön. Ihr erzählt euch alles. Geheimnisse? Gibt es nicht! Doch eines Tages erwischt du dich das erste Mal. "Geht ihn doch gar nichts an, muss er echt nicht wissen ..." denkst du - und schließt damit deinen Mann ganz bewusst aus deinem Leben aus.

5 giftige Gedanken, die unsere Liebe zerstören können, beschreibt hier Parship-Beziehungscoach Eric Hegmann

Vom neuen Kollegen schwärmen, den kleinen Firt verheimlichen ... Manche Verhaltensweisen sind harmlos und doch sollte man sie nicht unterschätzen. Denn viele weisen darauf hin, dass etwas nicht stimmt in der Beziehung oder dass sie sich gerade in eine hässliche Richtung entwickelt.

1 ♦ Schädliche Heimlichkeiten

Natürlich musst du ihm nicht alles erzählen. „Davon muss er eigentlich nichts wissen ...“, ist jedoch ein Gedanke, der ihn bewusst ausschließt. Vielleicht handelst du so, um dir Nervereien zu ersparen, vielleicht weil du genau weißt, dass er etwas ganz anders sehen würde. Wie auch immer: Vertrauensverlust entsteht bereits durch Verschweigen und Weglassen.

2 ♦ Hässliche Abwertungen

Wenn es im Streit emotional wird, rutscht jedem leicht ein wenig schöner Satz heraus: „Du bist aber auch ein ...!“ Selbst wenn er sich tatsächlich genau wie ein ... verhalten haben sollte, solltest du Beschimpfungen unbedingt vermeiden. Sie drücken Respektsverlust aus. Aus Abwertung wird nämlich rasch Verachtung – der Kuss des Todes für die Liebe .

3 ♦ Kleine Drohungen

Ein Ultimatum ist immer ein Ausdruck von Hilflosigkeit. Du weißt nicht, was du noch tun sollst, um ihn umzustimmen oder zu überzeugen. Du fühlst dich mit dem Rücken an der Wand. „Du wirst schon sehen, was du davon hast ...“ ist die Ankündigung drohenden Unheils. Aber leider vor allem für die Beziehung. Selbst glückliche Paare haben ungelöste Konflikte. Es ist reifer und besser, mit denen leben zu lernen, als verbal aufzurüsten.

4 ♦ Negativität und Kritik

Es heißt, wer dankbar ist, habe keine Zeit zu jammern. In manchen Situationen fällt es jedoch schwer, die positiven Dinge zu sehen, keine Frage. Dieser kritische Blick darf aber nicht überhand nehmen, denn sonst verlieren die Partner auf Dauer das Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Und Studien haben gezeigt, für ein negatives Erlebnis braucht es als Ausgleich fünf positive! Vor allem der optimistische Blick nach Vorne aber hält Paare zusammen.

5 ♦ Alternativen ausmalen

Das fängt bei harmlosen Tagträumen an. “Der neue Kollege ist auch ganz süß …” Geht dann bis hin zur Schwärmerei. Und endet in parallelen Universen, in denen man auf Mutter oder Freunde gehört und ganz anders gewählt hat. Fantasien sind gut und gehören dazu – vor allem aber ins Schlafzimmer, um sie dort gemeinsam auszuleben. In Traumwelten gibt es keine Konflikte, das macht sie so verführerisch . Nur wirkt die Wirklichkeit dagegen leicht so trist und grau, dass man sie nicht mehr ertragen mag.

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