Schlupfwarzen: Was ist das eigentlich und woher kommen sie?

schlupfwarzen
Schlupfwarzen sind oft ein optisches Problem
Foto: wunderweib.de

Hast du schon einmal von Schlupfwarzen gehört oder leidest du selbst an dieser Laune der Natur? Eins vorweg: Schlupfwarzen sind in den meisten Fällen nicht gefährlich, sondern ein optisches Problem. Rund 3 Prozent aller Frauen haben die nach innen gerichtete Brustwarzen.

Was sind Schlupfwarzen?

Sind die Brustwarzen zeitweise oder immer nach innen gerichtet, spricht man von Schlupfwarzen. Sie entstehen durch die Verkürzung der Milchgänge und sind angeboren. Frauen haben in der Brust circa 15 bis 20 in Fettgewebe eingebettete Milchdrüsen. Deren Ausgänge münden alle in der Brustwarze.

Schlupfwarzen können aber auch später und plötzlich auftauchen und ein Anzeichen für Entzündungen oder Brustkrebs sein. Sollte das bei der Fall sein, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Auch Männer können Schlupfwarzen haben, denn auch sie haben evolutionär bedingt noch Drüsengewebe in der Brust, das die Warze nach innen ziehen kann.

Welche Probleme können Schlupfwarzen verursachen?

Vor allem beim Stillen können Schlupfwarzen hinderlich sein. Es gibt spezielle Pumpen, die das Stillen erleichtern sollen. Mithilfe von Unterdruck wird die Warze vor dem Stillen aufgerichtet.

Hört sich seltsam an, aber hilft: Auch ein Brustwarzenpiercing kann eine nach innen gerichtete Brustwarze dauerhaft aufrichten. Nach dem Entfernen bleiben die Warzen trotzdem aufgerichtet.

OP bei Schlupfwarzen?

Man kann Schlupfwarzen auch operativ korrigieren lassen. Piercings hinterlassen Löcher in der Brustwarze. Wer das nicht möchte, der kann sich operieren lassen. Allerdings können die Milchkanäle geschädigt werden, deshalb wird jungen Frauen von dieser OP eher abgeraten.

Was das Aussehen ihrer Brust noch über ihre Gesundheit verrät erfahren Sie hier.

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