Schluss mit Mückenstichen: Das hilft wirklich

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Hausmittel gegen Mückenstiche

Warum werde immer nur ich von Mücken gestochen? Wie kann ich einem Mückenstich vorbeugen? Und was hilft, wenn mich eine Mücke gestochen hat?

Der Sommer hat auch seine Schattenseiten: Mücken. Und zwar so weit das Auge reicht. Wir verraten Ihnen, wie Sie die kleinen Plagegeister los werden, Mückenstichen vorbeugen können und was bei Mückenstichen wirklich hilft.

Wie kann man Mückenstichen vorbeugen?

  • Mücken mögen weder ätherische Öle noch den Geruch von Bier. Zitrone, Eukalyptus, Lavendel, Rosmarin, Zeder und Gewürznelke helfen dabei, Mücken von sich fernzuhalten. Auch eine Biereinreibung kann Mückenstichen vorbeugen.

  • Die Milchsäure im menschlichen Schweiß lockt viele Mückenarten an. Daher gilt: Kein Sport und keine körperlich anstrengenden Tätigkeiten im Freien.

  • Die richtige Kleidung kann helfen, Mücken fernzuhalten. Schwarze und marineblaue Klamotten ziehen Mücken an. Lieber zu hellen Farben und langärmeligen Pullis, langen Hosen und Strümpfen greifen.

  • Baden schön und gut. Aber mit der Dämmerung sollten Sie stille Gewässer lieber meiden. Hier wachsen Mückenlarven heran. Kaum geschlüpft sind sie schon auf der Suche nach Proteinen und Eisen aus dem menschlichen Blut.

  • Mückenschutzmittel immer flächendeckend auftragen! Mücken finden jede noch so kleinste freie Stelle auf der Haut - und stechen.

  • Duschen hilft - vor allem am Abend. „Die Mückenweibchen werden durch Duftstoffe und den Geruch der Milch- und Fettsäuren der Haut angelockt“, erklärt Klaus Strömer, Präsident des Berufsverbands Deutscher Dermatologen, in der „ApothekenUmschau“.

Wie werde ich Mücken über Nacht los?

Mücken können von Natur aus schlecht sehen, deshalb werden die Insekten hauptsächlich von Gerüchen angezogen. Was sie überhaupt nicht gerne mögen? Den Geruch von Teebaumöl. Um die kleinen Tiere über Nacht loszuwerden, einfach einen Teebeutel in Teebaumöl tränken, auf einen Teller legen und im Schlafzimmer platzieren. Alternativ ein paar Tropfen Teebaumöl auf den unteren Rand Ihres geöffneten Schlafzimmerfensters träufeln. Die ätherischen Öle verhindern, dass die Mücken ins Schlafzimmer fliegen. Kleiner Tipp: Lavendel hilft auch!

Warum werde immer ich gestochen?

Manche Menschen werden häufiger gestochen als andere. Warum das so ist? Nicht etwa weil Sie süßes Blut haben, so der Volksmund. Sondern weil Ihr Körpergeruch eine ganz bestimmte Zusammensetzung hat, die den Mücken offenbar gefällt. Eine neue Studie beweist: Stechmücken werden durch unseren Körpergeruch angelockt.

Schwangere werden besonders häufig gestochen, dickere Menschen auch. Wie das Studienergebnis der London School of Hygiene and Tropical Medicine zeigt, sind es die Gene, die das Mückenstichrisiko beeinflussen. In einem Test mit eineiigen und zweieiigen Zwillingen wurden diejenigen am häufigsten gestochen, deren Körpergeruch über eine ganz spezielle Zusammensetzung verfügte. Nun sollen in weiteren Untersuchungen die entscheidenden Gene identifiziert werden.

Was hilft bei Mückenstichen?

Auch wenn der Mückenstich noch so sehr juckt, Kratzen ist eine schlechte Idee. Lieber auf eines unserer Hausmittel gegen Mückenstiche zurück greifen. Diese sechs Mittel helfen wirklich.

  • Eine Mixtur aus Eierschalen und Apfelessig. Wie das genau funktioniert? Mehr dazu hier.
  • Ein Gänseblümchen zwischen den Fingern verreiben und den Saft auf die Wunde streichen. Lindert den Juckreiz.
  • Eine frisch aufgeschnittene Zwiebel auf den Stich legen. Der Schwefel im Zwiebelsaft wirkt antibakteriell, desinfiziert und lindert den Juckreiz
  • Ein paar Blätter Petersilie über dem Mückenstich zerreiben. Lindert den Juckreiz.
  • Kühlakkus lindern den Juckreiz und hemmen die Entzündungsreaktion.
  • Ein Teelöffel Salz, aufgelöst in einer Tasse kaltem Wasser auf die betroffene Stelle streichen. Lindert den Juckreiz.
  • Etwas Zitronenöl mit Honig vermischen und auf dem Mückenstich und der umgebenden Hautpartie auftragen. Lindert den Juckreiz.

Vorsicht vor entzündeten Mückenstichen

Ja, Mückenstiche sind nervig. Aber in der Regel harmlos - so lange man nicht an ihnen herum kratzt. Denn - entzündete Mückenstiche können zu starken Schwellungen, Rötungen und eitrigen Einstichstellen führen. Schuld daran sind Bakterien, die durch das Kratzen in die Einstichzelle gelangen und sich entzünden. Lieber die Finger weglassen und auf eines unserer altbewährten Hausmittel zurückgreifen.

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