Schluss mit Trauer - 6 Tipps gegen Trennungsschmerz

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Hilfe nach den Break-Up

Trennungen sind furchtbar! Doch was hilft wirklich gegen den Schmerz des Verlassenwerdens? Mit diesen sechs Schritten tappst du garantiert nicht in die Emo-Falle.

Trennungsschmerz vergeht. Alles wird wieder gut. Du findest nen Besseren: Freunde und Verwandte sind nach einer unerwarteten Trennung oft genauso ratlos, wie der Verlassene selbst. Trotzdem helfen die Plattitüden und gut gemeinten Worte nicht über den ersten Kummer hinweg. Wir haben sechs Tipps zusammengestellt, die als erster Trupp beim Löschen des akuten Schmerz-Feuers eingesetzt werden können.

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Wer verlassen wurde, befindet sich im Schockzustand. Wir kennen das alle. Als Neu-Single sind wir nicht mehr ansprechbar, von Gefühlen überwältigt und neigen zu Überreaktionen und grandios falschen Entscheidungen. Gerade die ersten Stunden nach dem Break-Up sind die Schlimmsten: Wegrennen, betteln, Drama, Selbstmitleid – der Trennungsschmerz verwandelt uns in Verrückte. Deshalb gilt in den ersten Stunden nach dem fiesen Cut:

1. Kein Kontakt zum Ex.

Richtig gehört ... kein Kontakt. Nix. Nada. Niente. Keine wirren SMS mit Liebesschwüren. Und vor allem keine Daueranrufe mit Rache-Androhungen. Blocke deinen ehemaligen Liebsten auch bei allen sozialen Netzwerken und nimmt das Telefon nicht ab, sollte er anrufen. Macht der Ex Telefonterror, schicke eine kurze SMS ohne verfänglichen Inhalt, Persönliches oder Fragen. Zum Beispiel: "Tut mir leid, ich kann jetzt wirklich nicht reden. Ich melde mich, wenn ich kann." Es versteht sich von selbst, dass du das Handy danach ausschaltest. Kein falsches Mitleid. Er hat mit dir Schluss gemacht.

2. Alleine sein ist öde, ruf gute Freunde oder Verwandte an.

Geh aus, aber komm der Lieblings-Bar oder dem Go-to-Spot deines Ex-Partners nicht zu nahe. Wenn du mit deinem Ex zusammen wohnst, zieh zu Freunden. Wenn ihr in derselben Firma arbeitet, nimm dir einen Tag frei.

3. Bleib, wo Du bist.

Wenn du dich mit Freunden oder deiner Familie verabredet hast, lass dich von ihnen ablenken. Du kannst auch Spazierengehen, aber ziellos im Auto herumfahren hat noch keinem geholfen. Kurz nach der Trennung bist du in keiner Verfassung, um dich auf’s Fahren zu konzentrieren. Auch spontane Ausflüge oder Reisen schieben den Abschied von der Beziehung nur auf und machen alles komplizierter.

4. Gewalt-Fantasien bringen dich nicht weiter.

Weder du noch dein Ex haben es verdient, körperlich verletzt zu werden. Der Trennungsschmerz mag unerträglich scheinen. Du magst jetzt empfinden, dass dein Ex-Partner ebenfalls leiden muss, doch besser geht es dir nach einer Gewalt-Attacke sicherlich nicht.

5. Fang aus Trauer nicht sofort etwas mit einem anderen an.

Dein gebrochenes Herz kittest du mit einer Affäre ganz bestimmt nicht. Mit einem Geplänkel stillst du nur deinen Durst nach Rache – eventuell verletzt du sogar noch den neuen Lover. Später ist gegen einen Rebound nichts einzuwenden, aber in den ersten Stunden nach der Trennung haben Bettspiele und Anbändeleien nichts verloren.

6. Finde eine Fluchtmöglichkeit.

Jeder verlässt sich auf seine eigenen Methoden. Bei den einen hilft Alkohol, den Trennungsschmerz zu verarbeiten, die anderen greifen zum Lieblingsessen oder brauchen einen ausgelassenen Abend im Club. Nimm dir, was dich glücklich macht – aber sei maßvoll.

Herzlichen Glückwunsch, wenn du diese Schritte beherzigst, gehst du besser mit dem Trennungsschmerz um, als 99 Prozent der Menschen. Und denkt immer daran: Es gibt mehr als sieben Milliarden Menschen auf der Erde, warum sollte es nur einen Mister Right für dich geben?

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