Schmuck von Ina Beissner im Trend-Fokus

ina beissner
Ina Beissner hat mit ihrem jungen Schmuck-Label längst den internationalen Durchbruch geschafft.
Foto: PR

Schmuckdesignerin Ina Beissner im MAXI.de-Interview

Den Erfolg von Ina Beissner darf man ruhig an die große Glocke hängen. Schließlich hat sie es mit ihrem Markenzeichen, den Schellen, in kürzester Zeit zum Shooting-Star der Schmuckbranche geschafft!

Ina Beissner legt derzeit eine glänzende Karriere hin. Vor drei Jahren startete die gebürtige Peruanerin, die zwischen ihrem Geburtsland und Deutschland aufwuchs, mit ihrem Glöckchenschmuck, schon jetzt verkauft sie in fast 20 Stores, von Hamburg bis Hongkong.

Ihr Schmuck, der ausschließlich in Deutschland gefertigt wird, ist geprägt von klarer Geometrie und multikulturellen Formen. Ein Look, der heute genau den Zeitgeist trifft. Wir sprachen mit der in Berlin lebenden Designerin Ina Beissner über ihr Erfolgsgeheimnis, Inspirationsquellen und natürlich ihren tollen Schmuck.

Wie sind Sie zum Schmuckdesign gekommen?

Ich war schon immer sehr schmuckaffin. Meine ersten Erfahrungen mit dem Designen von Schmuck sammelte ich, als ich vor 10 Jahren für den Abschluss des Modedesign-Studiums zusätzlich zu meiner Diplomkollektion einige Schmuckstücke aus u.a. Ketten, Kunststoffbändern und Pailletten anfertigte. Dass mir das wahnsinnig viel Spaß gemacht hat, spiegelte sich auch in der großen Resonanz wieder, die der der eigentlichen Modekollektion übertraf. Daher zog ich Anfang 2005 nach Mailand, um mich am IED auf Schmuck zu spezialisieren.

Vor etwa 3 Jahren wagte ich dann den Sprung ins kalte Wasser und gründete mein eigenes Schmucklabel, nachdem ich lange ausschließlich in der Modebranche gearbeitet hatte.

Was ist typisch für Ihren Schmuck? Welche Materialien nutzen Sie?

Typisch für meinen Schmuck sind die klaren minimalen Formen, denen ich meist durch einen verspielten Twist, wie meinem Markenzeichen der Schelle, einen femininen Touch verleihe. Ich habe anfänglich ausschliesslich mit Silber gearbeitet. Seit der letzten SS14 Kollektion verwende ich ebenfalls Messing als Material, welches ich vergolde oder mit Palladium plattiere.

Ihr Schmuck ist zurzeit sehr angesagt und trifft genau den Zeitgeist. Wie erklären Sie sich diesen Erfolg?

Vielen Dank! Ich glaube, dass sich das Bewusstsein für Schmuck oder sich besonders durch Statement-Elemente zu ‚schmücken’ generell in der letzen Zeit, gewandelt hat. So dass ein schönes Schmuckstück die ganz persönliche Note an einem Outfit und zudem fester Bestand der Mode ist. Ich hatte das Glück, dass dieser Umschwung in der gleichen Zeit anfing, als ich mich selbstständig machte. Nichtsdestotrotz denke ich, dass meine Schmuckstücke ein internationales, und auch sehr breit gefächertes Publikum erreichen. Die Schmuckstücke sind vielfältig einsetzbar und leicht kombinierbar.

Wo lassen Sie sich für Ihren Schmuck inspirieren?

Eigentlich durch alles: Sei es durch ein interessantes Gespräch oder einer tollen Exhibition. Zudem sammele ich viele Eindrücke von den verschiedenen Orten, an denen ich war. Besonders die Erinnerungen an meine Zeit in Lateinamerika inspirieren mich immer wieder und prägen auf abstrakte Weise meine Designs.

Was sind Ihre Bestseller?

Es sind die Iconic Pieces, die aus den immer wiederkehrenden Schellenformen bestehen, die zu Bestsellern geworden sind. Ringe wie der Peony Ring, aus der ersten Kollektion, sowie die Mini Bell Studs oder die Armspangen Poppy. Aber auch der Kaeli In-Ear-Hoop - eine Kreole, die in die Ohrmuschel eingehängt wird aus der letzten FW13 Kollektion ist der Renner auf der letzten Messe gewesen.

Wie kombinieren Sie selbst Ihren Schmuck?

Ich habe keine feste Art meinen Schmuck zu kombinieren. Das ist immer je nach Lust und Laune, je nach Gelegenheit. Mal maximalistisch, mal minimalistisch, mal eklektisch. Oft kombiniere ich Gold und Silber zusammen.

Was sind Ihre persönlichen Lieblings-Schmuckstücke?

Das ändert sich immer, sobald ich mehr Schmuckstücke entwickle. Aber ich denke, dass das Armband Celadine, oder eben auch der Kaeli In-Ear-Hoop, sowie der Lydia Ring derzeit zu meinen Favoriten gehören.

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