Schnell gepflegte Haare

schnell gepflegte haare
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Conditioner im Redaktions-Test

Conditioner sorgen schnell und unkompliziert für eine große Portion Haar-Pflege: Die JOY-Online-Redaktion hat fünf getestet.

Haare wollen nicht nur gewaschen und gestylt werden, noch viel mehr benötigen sie ihre regelmäßige Portion Pflege . Wer die Zeit und Muße hat, gönnt seinem Haupt regelmäßig eine reichhaltige Maske, fast noch wichtiger ist aber die leichtere Pflege in Form einer Spülung.

Der Conditioner versiegelt nämlich die nach dem Waschen aufgeraute Schuppenschicht, so dass das Haar nicht austrocknet und spröde wird. Und das, ohne es zu beschweren – egal, ob Kurzhaarfrisur oder lange Lockenmähne.

Die Redakteure und Mitarbeiter der JOY-Online-Redaktion haben auf die Tube gedrückt und verschiedene Conditioner getestet.  

Zauberwerk für absolutes Volumen?

„Absolute Volume“, so nennt sich die Serie von Douglas Hair, die genau diesen meinen Traum wahr werden lassen soll: Absolutes Volumen in mein feines Haar zu zaubern! Ich bin gespannt, denn bislang ist das noch keinem Haarpflegeprodukt gelungen ...

Konsistenz:  Aus der Tube kommt eine nicht allzu zähe, naturweiße Creme. Sie lässt sich leicht in den Händen verreiben und ebenso fix in die Haare einmassieren. Nichts hasse ich nämlich mehr, als zähe Conditioner, die sich nur fleckchenweise auftragen lassen. Duft: Ich muss ein paar mal schnuppern, bevor ich den Duft eindeutig zuordnen kann. Der Conditioner riecht ganz leicht zitronig, fällt aber keineswegs unter die Kategorie „WC-Spüler“. Der Geruch erinnert mich ein bisschen an das Gefühl „Frisch gewaschen“ – gefällt mir!

Wirkung: Meine Haare lassen sich nach dem Ausspülen – das übrigens sehr fix geht! – gut durchkämmen und fühlen sich tatsächlich auch recht fest an. Meinem Traum – einer voluminösen Wallemähne –  bin ich aber auch nach dem Föhnen und Stylen nicht näher gekommen. Wahrscheinlich müsste bei meinen feinen Haaren schon Harry Potter ran, um mir diese Zauberei zu erfüllen! 

Preis-Leistung: 200 Mililiter Conditioner kosten um 13 Euro. Sicherlich nicht ganz günstig, aber wer sein Haar mit Extrakten von grünem Tee und Seidenprotein stärken möchte, investiert hier gut!

Fazit: Auch wenn der „Absolute Volume“-Conditioner von Douglas Hair bei mir kein Zauberwerk vollbracht hat, pflegt und kräftigt er feines Haar ohne es zu beschweren. Und das ist ja schon mal ein guter Anfang ...

Katharina Korb-Gerum, Redakteurin JOY Online

Kampf dem „Haarnest“

Meine Haare sind typische „Nestbauer“. Werden Sie auch noch so vorsichtig gewaschen und sanft durchshampooniert, schaffen sie es doch immer wieder, sich zu einem wirren und verknoteten Haar-Wirrwarr auf meinem Oberkopf zusammenzurotten.

Einen Kamm benutzen? Keine Chance! Die Spülung „Vibrant Condition“ von Sassoon verspricht, meine Rettung zu sein. Sie will mir nicht nur zu mehr Kämmbarkeit verhelfen, sondern auch den Glanz meiner gefärbten Haare verbessern. Na dann Kopf unters Wasser!

Konsistenz: Mit einiger Anstrengung öffne ich den doch sehr fest sitzenden Kippdeckel der Flasche. Der silbrig glänzende Conditioner, der dann in meine Hand fließt, ist leider sehr flüssig und rinnt mir durch die Finger. Doch im Haar lässt er sich sehr gut und schnell verteilen und auch mein „Nest“ entwirrt sich spürbar.

Duft: Kennen Sie den Geruch von Haaren, die frisch aus den Händen eines engagierten Friseurs kommen? Genau so riecht der Conditioner – leicht süßlich, aber frisch. Sehr angenehm. Und das Beste: Der Duft hält den ganzen Tag.

Wirkung: Kaum zu glauben, mein Nest ist zerstört! Meine Haare sind komplett entwirrt, lassen sich ohne Ziepen kämmen und sind wunderbar weich. Selbst den versprochenen Farbglanz kann ich erkennen. Aber ein Manko gibt es dann doch: Fallen meine Haare morgens kurz nach dem Trocknen noch locker und leicht auf meine Schultern, wirken sie abends ein wenig klebrig.

Preis-Leistung: 250 Milliliter kosten um 26 Euro – das finde ich schon ziemlich happig.

Fazit: Meine Haare glänzen, sie sind noch fast alle da, weil ich nicht wie sonst aufgrund akuter Verknotung einzelne Strähnen lose im Kamm finde und sie duften wunderbar: Ich kann „Vibrant Condition“ von Sassoon nur empfehlen. Einzig der Preis ist für mich zu hoch.

Frauke Hansen, Redakteurin COSMOPOLITAN Online

Keine Macht der Trockenheit

Machtlos gegen trockenes Haar? Von wegen! Heutzutage gibt es doch für jeden Haarmakel ein Helferlein. Ich greife zum „Dry Remedy Conditioner“ von Aveda, weil er für eine Extraportion Feuchtigkeit auf meinem Kopf sorgt - das steht zumindest auf der Verpackung.

Konsistenz: Nach der Haarwäsche greife ich zur Tube. Die Öffnung ist recht groß, sodass beim Druck auf den Bauch eine recht große Menge hervorquillt (und ich mir vornehme, das nächste Mal weniger forsch an die Sache zu gehen). Ich verreibe die leicht gelbfarbene, cremige Masse in mein langes rotes Haar. Fühlt sich ganz gut an!

Duft: Meine Nase hätte schwören können, dass sie beim Weichspüler von Aveda Lavendel riecht. Stattdessen ist das Aroma eine Mischung aus Palmarosa, Ylang-Ylang, Rosengeranie und einem Hauch Vanille – lese ich auf der Verpackung. So kann man sich irren.

Wirkung: Nach dem Auswaschen und dem Haaretrocknen stehe ich vor dem Spiegel und begutachte das Ergebnis. Mein Kopfschmuck fühlt sich geschmeidig an und glänzt auch ein wenig mehr als sonst. Laut Packung ist dafür der „Deep-Moisture Complex“ verantwortlich. Der setzt sich aus einer Mischung von Buriti-Öl, Granatapfel und aus der Palme gewonnene Pflegestoffe zusammen. Wie auch immer – mein Haar sieht toll aus.Preis-Leistung: 200 Milliliter kosten 30 Euro – auf den ersten Blick lässt mich der Preis schlucken. Aber: Aveda verwendet nur natürliche Inhaltsstoffe und legt Wert auf den respektvollen Umgang mit der Natur . Das bin ich auch bereit zu unterstützen. Selbst, wenn ich dafür 30 Euro für einen Conditioner bezahlen muss.

Fazit: Wenn ich einen pflegenden Weichspüler für mein Haar benötigen würde – ich würde erneut zur blauen Tube greifen!

Silke Jarzina, Redakteurin SHAPE Online

Das Multitalent

Ich liebe Key Lime Pie! Für den, der jetzt nicht weiß, wovon ich rede: Es handelt sich um einen Limettenkuchen mit Baiserhaube. Gut, aber was hat ein Kuchen jetzt mit Haarpflege zu tun? Jetzt muss ich langsam die Kurve kriegen. Die „Fekkai Glossing Cream“, die ich teste, hat nämlich dieselbe Farbe wie Key Lime Pie und riecht auch so. Ob sie sich besser in den Haaren macht als Kuchen?Konsistenz: Nicht zu fest, nicht zu flüssig und mit einem leichten Perlmuttschimmer kommt mir die Creme aus der Tube entgegen. Sie lässt sich sowohl ins feuchte als auch ins trockene Haar einmassieren. Ich habe die „Glossing Cream“ immer nach dem Waschen ins handtuchtrockene Haar aufgetragen. Durch die optimale Konsistenz lässt sie sich leicht verteilen.

Duft: Riecht zart fruchtig nach Limette. Lecker! Keine Angst: In den Haaren setzt sich der Duft nicht fest.

Wirkung: Gesunden Glanz und Allround-Pflege dank Olivenöl-Extrakt will das Produkt liefern. Das ist nicht zuviel versprochen: Die Wirkung ist sensationell! Einwirken muss die Creme nur kurz, trotzdem ist das Ergebnis toll. Die Haare glänzen, sind glatt und leicht zu frisieren. In trockenem Zustand kann man einzelne Strähnen mit der Glossing Cream betonen. Und keine Angst: Sie ist natürlich transparent.

Preis-Leistung: 120 Mililiter kosten um die 19 Euro. Das mag auf den ersten Blick teuer erscheinen. Für dieses 1-A-Produkt lohnt es sich aber wirklich, das Geld zu investieren. Verschwenderisch muss man mit der Glossing Cream nicht umgehen: Eine haselnussgroße Menge reicht für schulterlanges Haar.

Fazit: Ich liebe dieses Produkt mindestens genau so wie Key Lime Pie! Kein Wunder, dass auch Heidi Klum , Kirsten Dunst und Ashley Olsen davon begeistert sind.

Miriam Müller, Redakteurin JOY Online

Wellness für den Kopf

Haare waschen löst auf meinem Kopf gerne mal Zickenalarm aus. Warum? Weil bei mir auf höchster Ebene zwei grundverschiedene Probleme aufeinanderprallen. Zum einen habe ich eine ziemlich lange und dicke Mähne , die auf jeden Fall eine ordentliche Portion Pflege braucht.

Allerdings ist meine Kopfhaut ganz schön empfindlich. Das heißt also: mit den Inhaltsstoffen vorsichtig sein, aber trotzdem ausreichend Wirkstoffe für eine gesunde, glänzende Haarstruktur auf den Kopf packen. Die Natur soll mir helfen: Der „Lavender Mint Moisturizing Conditioner“ von Paul Mitchell will für Feuchtigkeit, Schutz und eine entspannte Kopfhaut sorgen. Mal sehen, ob da oben jetzt endlich Ruhe einkehrt!

Konsistenz: Der Conditioner kommt nach ein paar Mal Drücken als geschmeidige Creme aus dem praktischen Pumpspender und lässt sich wirklich gut in den Längen verteilen.

Duft: Ich bin großer Lavendel-Fan und habe es deswegen mit dieser Pflegeserie besonders gut getroffen. Allerdings weiß ich, dass nicht jeder ein Freund der mediterranen Pflanze ist. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass alle, die frische und anregende Düfte grundsätzlich mögen, mit dieser Lavendel-Pfefferminz-Kombi sehr zufrieden sein werden!

Wirkung: Mähne und Kopfhaut haben sich und mich lieb, alles ist in ha(a)rmonischer Eintracht. Meine Haare riechen gut, sind geschmeidig, glänzen gesund, haben Volumen und die Naturwellen kringeln sich ganz entspannt um meine Schultern.Preis-Leistung: Um 21 Euro für einen Conditioner sind zwar nicht gerade wenig, aber die Flasche beinhaltet immerhin stolze 300 Milliliter der feinen Haarpflege. Und da sich der Verbrauch recht sparsam gestaltet, bin ich mir den Preis einfach einmal wert!

Fazit: Eigentlich war es mit dem tollen Lavendel-Minz-Duft ja sowieso schon um mich geschehen, aber die Pflegewirkung des Conditioners hat mich auch sehr überzeugt! Ein weiterer Pluspunkt: Paul Mitchell-Produkte werden nicht an Tieren getestet. Daumen hoch also!

Marina Schreier, Volontärin Onlineredaktion

Ich hab die Haare lang!

Mein Traum seit Jahren: wunderbar lange Haare! Ich habe zwar von Natur aus sehr starkes und dickes Haar, mit dem man einiges anstellen kann, bevor es mitgenommen aussieht.

Aber wenn man die Haare nicht regelmäßig großzügig abschneidet – was ja nicht geht, wenn man sie wachsen lassen will – hinterlässt das schon Spuren. Vor allem, wenn man wie ich Colorationen nicht abgeneigt ist. Da treffen Bezeichnungen wie „trockenes, sprödes oder strapaziertes Haar“ leider gleich im Dreier-Pack zu. Die „Repair&Care“-Spülung von Pantene Pro-V soll genau dem entgegenwirken. Mal sehen!

Konsistenz: Die Spülung ist relativ dickflüssig, was mich gleich an eine Kur denken lässt. Das steigert natürlich meine Erwartungen an ein positives Endergebnis.Duft: Einen leicht süßlichen Geruch hinterlässt die Spülung in meinem Haar. Es ist eine Mischung aus fruchtig und künstlich, die in der Gesamtkomposition verblüffend angenehm riecht!

Wirkung: Meine Haare glänzen schön und fühlen sich geschmeidig an. Wenn das mal nicht Hauptsache ist! Ich bin positiv überrascht.

Preis–Leistung: Diese Spülung hilft nicht nur meinem Haar, sie strapaziert auch meinen Geldbeutel nicht. Um die 3 Euro kosten 200 Milliliter. Einfach traumhaft!

Fazit: Schöne lange glänzende Haare, denen man ihre Strapazen nicht mehr ansieht. Mit dieser Spülung kein Problem. Das Ganze zu einem erschwinglichen Preis. Das nenn’ ich mal eine sehr gute Spülung!

Janine Wadewitz, Praktikantin Onlineredaktion

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